Gespräche am Tor

Karlsruher Begegnungen zu Wissenschaft, Politik und Kultur

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Eine Veranstaltungsreihe am Ettlinger Tor

Die Veranstaltungsreihe bietet ein Forum für den Austausch über aktuelle Fragen der Wissenschaft, Politik und Kultur. Im Sinne der den Universitäten eigenen "Third Mission" zielt die Reihe gleichsam auf einen Dialog zwischen Hagener Forschern, in der südwestdeutschen Region verankerten Wissenschaftlern und der bildungsinteressierten Öffentlichkeit vor Ort.

Anlässlich des 300. Jahrestages der Karlsruher Stadtgründung startete die Veranstaltungsreihe 2014/15 mit Fokus auf der Stadtgeschichte.

Seit 2016 werden die "Gespräche" unter thematischer Öffnung fortgeführt, wobei neben stadtgeschichtlichen Fragestellungen nun auch andere Themen aus Wissenschaft, Politik und Kultur in historischer Perspektive verhandelt werden.

Die nachfolgende Zusammenstellung bietet einen Überblick über das laufende Jahresprogramm. In Nachwirkung der Corona-Pandemie finden die Veranstaltungen in jedem Fall online, nach Möglichkeit aber auch in Präsenz auf dem Campus Karlsruhe der FernUniversität in Hagen am Ettlinger Tor im Karlsruher Stadtzentrum statt. Sie werden von Dr. Werner Daum, Historiker und Leiter des Campusstandorts, begleitet. Selbstverständlich sind die Veranstaltungen nicht nur für Studierende, sondern auch für die interessierte Stadtöffentlichkeit zugänglich.

Der Eintritt ist frei, ggf. ist eine Anmeldung für die Präsenzteilnahme erforderlich.


Veranstaltungsankündigungen 2022

2022 [Programmflyer (PDF 2 MB)/Programmplakat (PDF 2 MB)]

Rückblick auf den Schlusszyklus 2021 mit Ausblick auf 2022: Gespräche am Tor voraussichtlich im Hybridformat

  • Prof. Dr. Bert Becker: Ein Land – zwei Systeme? Hongkong als Symbol von Konflikt und Begegnung in Ostasien in kolonialer Vergangenheit und globaler Gegenwart [06.07.2022, 18 Uhr]
    Fast auf den Tag genau 25 Jahre nach dem „Handover“ Hongkongs an China am 1. Juli 1997 zieht die Veranstaltung eine Halbzeitbilanz im bis 2047 veranschlagten Verfassungskompromiss zwischen Festlandchina und der Sonderverwaltungszone am Perlflussdelta. Auch die Kolonialgeschichte der ehemaligen britischen Kronkolonie und der besondere Anteil von Deutschen daran findet ausreichende Berücksichtigung ...
    Veranstaltungsankündigung
  • Prof. Dr. Ewald Grothe: Karl von Rotteck und Carl Theodor Welcker – zwei frühliberale Wortführer im badischen Ständehaus [05.10.2022, 18 Uhr]
    Die beiden Freiburger Professoren Karl von Rotteck (1775–1840) und Carl Theodor Welcker (1790–1869) zählen zu den wichtigsten liberalen Publizisten des frühen 19. Jahrhunderts. Beide saßen zu Beginn der 1830er Jahre als Abgeordnete in der Zweiten Kammer des badischen Landtags und machten durch spektakuläre Anträge, u.a. zur Pressefreiheit und zur Reform des Deutschen Bundes, deutschlandweit auf sich aufmerksam. Anlässlich des 200. Jahrestages der Eröffnung des Karlsruher Ständehauses am 2. November 1822 beschäftigt sich die Veranstaltung mit der parlamentarischen Wirksamkeit von Rotteck und Welcker in der badischen Volksvertretung und würdigt beide „politische Professoren“ in ihrer Bedeutung für den badischen und den deutschen Parlamentarismus ...
    Veranstaltungsankündigung
  • Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer: Gelber Drache und Schwarzer Adler – China, Deutschland und 500 Jahre Ost-West-Beziehung [19.10.2022, 18 Uhr]
    Am 11. Oktober 1972 erklärten Außenminister Walter Scheel und sein chinesischer Amtskollege Ji Pengfei in der Großen Halle des Volkes in Beijing die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Anlässlich des 50. Jahrestages dieser außenpolitischen Weichenstellung wirft die Veranstaltung einen Blick auf die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland, Europa und China seit der Zeit der europäischen Entdeckungsreisen ...
    Veranstaltungsankündigung

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