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Summer Schools finden erstmals online statt

[25.01.2021]

Die EDELNet-Partnerschaft der Fakultät bietet ihre Summer Schools für LL.B. und LL.M. in diesem Jahr erstmals online an. Bewerben können sich Studierende bis zum 31. März.


Foto: PeopleImages/Getty Images
Sommer, Sonne, Studium: Die Plätze für die Summer Schools der Rechtswissenschaftlichen Fakultät sind jedes Jahr begehrt.

Die Summer Schools, die die Rechtswissenschaftliche Fakultät jährlich für einen Teil ihrer Bachelor- und Master-Studierenden organisiert, erfreuen sich stets großer Beliebtheit. Schließlich bieten die Programme Studierenden die einmalige Chance, gemeinsam mit Kommilitoninnen und Kommilitonen aus mehreren Nationen an aktuellen juristischen und politischen Fragestellungen mit internationalem Bezug zu arbeiten.

Nicht zuletzt ist das große Interesse auch den bisherigen Veranstaltungsorten zu verdanken. FernUni-Studierende waren in den vergangenen Jahren bereits nach Málaga in Spanien oder Maastricht in den Niederlanden gereist, um die abwechslungsreichen Studienprogramme zu absolvieren. Für 2020 waren eigentlich Summer Schools in München geplant, die in ihrer bekannten und beliebten Form jedoch Corona-bedingt ausfallen mussten.

Hypothetische Fälle werden gelöst

Nun hat die EDELNet-Partnerschaft die aktuellen Gegebenheiten zum Anlass genommen und für LL.B. und LL.M. Online Summer Schools aufgesetzt. Die Programme sollen jedoch nicht weniger spannend sein, verspricht Koordinator Nils Szuka. „30 Studierende im Bachelor und bis zu 20 im Master sowie jeweils acht bis zehn Dozenten werden sich per E-Meeting treffen und die Möglichkeit haben, in einer Reihe von aktiven Seminaren und Simulationen zusammenzuarbeiten. Natürlich steht auch wieder die Lösung von interessanten Fällen im Vordergrund.“

Die Programme beginnen mit jeweils einer Online-Vorbereitungsphase im April, in der die Teilnehmenden mit Unterstützung von Online-Vorträgen und Q&A-Sitzungen zunächst die jeweiligen Themen durcharbeiten. Mit der professionellen Bearbeitung von Fallsimulationen beginnt die zweite Phase des Programms am 17. Mai. In dieser Phase werden die Studierenden einer länderübergreifenden Gruppe zugeteilt. In einer dritten Phase ab dem 19. Juli übernehmen diese Gruppen dann die Rollen rechtlicher oder politischer Akteure, die in die Fälle involviert sind – etwa politische Parteien im Parlament oder Interessenvertretungen.

Interkultureller Austausch dank multinationaler Teams

Durch die Zusammenarbeit in den multinationalen Teams erhalten die Studierenden die Möglichkeit, sich mit einer Reihe von juristischen Berufsaufgaben vertraut zu machen. Dabei geht es insbesondere um juristisches Argumentieren in einem internationalen Umfeld und um die Stärkung interkultureller Fähigkeiten.

Ob die Summer Schools im nächsten Jahr wieder online oder an einem Veranstaltungsort stattfinden, hängt auch von der Entwicklung der Corona-Situation ab. Nils Szuka möchte langfristig den Austausch vor Ort beibehalten. „Wir simulieren mit unserer Summer Schools die Realität und noch finden juristische Verhandlungen meist in Präsenz statt. Auf jeden Fall integrieren wir aber auch in Zukunft ein hybrides Modell, bei dem sich Studierende schon vorher intensiv über Videokonferenzen austauschen können und dann bei einem Workshop vor Ort in die gemeinsame Fallbearbeitung einsteigen.“

Die Summer Schools sind jeweils Wahlmodule der Studiengänge Bachelor of Laws und Master of Laws. Studierende erhalten 10 ECTS für die erfolgreiche Teilnahme. Das Programm ist in der Online Variante gebührenfrei. Weitere Informationen zum Programm und den Voraussetzungen:

für Bachelorstudierende (PDF 131 KB)

für Masterstudierende (PDF 187 KB)

Die EDELNet-Partnerschaft besteht aus der FernUniversität Hagen (Deutschland), der Open Universiteit (Niederlande), der UNED (Spanien) und er Open University (UK).

Sarah Müller | 13.08.2021