Weiterbildungsangebot Medizinethik

Medizinische Forschung und Praxis stellen uns vor immer neue moralische Fragen und Konflikte. Die Weiterbildung „Medizinethik“ bereitet Berufsgruppen, die im Gesundheitssystem tätig sind, auf moralisch schwierige Situationen vor und stellt die philosophisch-ethischen Grundlagen bereit, um im Alltag ethisch gut begründete Entscheidungen fällen zu können.

Das Weiterbildungsangebot wird seit dem Wintersemester 1999/2000 unter kontinuierlicher Nachfrage am Institut für Philosophie angeboten und in naher Zukunft um neue Modulangebote ergänzt.

Seit dem Wintersemester 2020/21 bieten wir zwei neue Module an:

  • Modul IV: Herausforderungen in den Neurowissenschaften, der Psychiatrie und Psychotherapie
  • Modul V: Gerechtigkeitsfragen und Gesundheitssystem

Mehr Informationen zu den Modulen finden Sie im unteren Abschnitt.

Steckbrief

Das Weiterbildungsangebot wird für Ärzt*innen mit 210-215 CME-Fortbildungspunkten bescheinigt.

Abschluss:

Zertifikat der FernUniversität in Hagen,
Certificate of Advanced Studies (CAS), Diploma of Advanced Studies (DAS)
und/oder 210-215 CME-Fortbildungspunkte

Studiendauer: Flexibel
Modulbelegung: Flexibel, 1 beliebiges Modul pro Semester belegbar
Studienbeginn: Jederzeit, die semesterweise Zuordnung erfolgt nach dem Eingang des Einschreibungsantrags: Sommersemester (01.12. - 31.05.) oder Wintersemester (01.06. - 31.11.)
Anmeldefrist für ein Modul: Jederzeit per E-Mail möglich unter: weiterbildung
Anmeldung für Seminare:

Nach der Modulanmeldung unter: medizinethik

Termine für die Anmeldung siehe unter Seminare
(Zulassung erfolgt nach Reihenfolge der Antragseingänge)

Kosten: 700,- Euro pro Modul
Ermäßigter Preis in Höhe von 500,- Euro für Angehörige von Pflegeberufen und Studierende

Informationen zum Studium

  • Das Weiterbildungsangebot wendet sich an alle Interessierten, insbesondere an Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige aller Berufsgruppen aus dem Bereich des Gesundheitswesens, denen ein begleitendes Fernstudium entgegenkommt.

    • Hochschulabschluss, oder
    • eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung im Gesundheitsbereich und mindestens drei Jahre Berufserfahrung oder vergleichbar einschlägige Kenntnisse.
  • Grundsätzlich ist ein Studienstart jederzeit möglich. Die Erbringung der Studien- und Prüfungsleistung orientiert sich jedoch an der jeweiligen Semestertaktung.

    Die semesterweise Zuordnung erfolgt nach dem Eingang des Einschreibungsantrags:

    • 01.12. - 31.05. für das Sommersemester
    • 01.06. - 31.11. für das Wintersemester

    Forden Sie unverbindlich Informationsmaterialien und Anmeldeunterlagen an:

  • Certificate of Advanced Studies (CAS):
    1 absolviertes Modul

    Diploma of Advanced Studies (DAS):
    3 absolvierte CAS-Module (Pflicht: Modul I)

  • Voraussetzung für den Erwerb eines Modulzertifikats (CAS) ist neben der Bearbeitung der Kursmaterialien und der Seminarteilnahme eine mit mindestens "ausreichend" bewertete Hausarbeit.

    Für die erfolgreiche Erlangung der 210-215 CME-Fortbildungspunkte für Ärzt*innen ist die Bearbeitung der Kursmaterialien des belegten Moduls und der Besuch einer Präsenzveranstaltung notwendig.

  • Organisatorische Fragen

    Meliz-Sema Kaygusuz

    Fragen zur Zulassung

    Bianca Lehmann-Bongardt
    Petra Zank

Studieninhalte

Das Studium ist modular aufgebaut und umfasst ab dem Wintersemester 2020/21 fünf Module. Jedes der fünf Module besteht aus 3 Kurseinheiten. Neben der Bereitstellung von Studienbriefen sind einführende online Vortrags- und Diskussionsabende zu den einzelnen Modulen und Präsenzveranstaltungen (Seminare) zu spezifischen Themen aus den Modulen vorgesehen.

  • Das Modul dient der vertieften Einführung in die philosophische sowie in die angewandte bio- und medizinische Ethik.

    • Kurs 1: Ethik und Metaethik
      Der Kurs ist den Aufgaben, Grundfragen, Zielen und Grenzen der philosophischen Ethik sowie der Vermittlung von Grundformen moralischen und ethischen Argumentierens gewidmet. Er gibt außerdem einen Überblick über zentrale ontologische, erkenntnis- und handlungstheoretische Probleme ethischer Auseinandersetzung.
    • Kurs 2: Haupttheorien der Moralphilosophie
      Der Kurs führt in tugendethische, deontologische, konsequentialistische, kontraktualistische und feministische Ansätze ein und gibt damit einen Überblick über einige der wichtigsten Theoriefamilien der philosophischen Ethik.
    • Kurs 3: Grundlagen der Angewandten Ethik, der Bio- und Medizinethik
      Der Kurs dient der Auseinandersetzung mit speziellen Problemen des Transfers ethischer Überlegungen in die Praxis. Daneben gibt er einen Überblick über einige Bereichsethiken und führt in verschiedene Ansätze einer angewandten Bio- und Medizinethik ein.
  • Das Modul führt in zentrale Begriffe und Konzepte der Medizintheorie ein und ihrer Rolle für die Bio- und Medizinethik ein.

    • Kurs 1: Menschenbilder, Anthropologie und das gute Leben
      Der Kurs dient der anthropologischen Auseinandersetzung mit verschiedenen Konzepten des Lebens, der Leiblichkeit, der Krankheit und des Todes, führt in verschiedene Menschenbilder und ihre Rolle für die Bioethik ein und setzt sich schließlich mit der Frage nach dem guten Leben, insbesondere im Kontext bioethischer Fragen, auseinander.
    • Kurs 2: Krankheitskonzepte, Medizin als Wissenschaft
      Der Kurs gibt einen Überblick über verschiedene Krankheitskonzepte und -theorien und führt in die Rolle und Funktion eines Krankheitsbegriffs für die medizinische Praxis ein.
    • Kurs 3: Ärzt*in-Patient*in-Verhältnis
      Der Kurs widmet sich den philosophisch-ethischen Grundlagen wie auch den praktischen Problemen und Implikationen eines angemessenen Arzt-Patienten-Verhältnisses.
  • Dieses Modul beschäftigt sich mit ethischen Herausforderungen, die sich in medizinischen Kontexten am Lebensanfang und am Lebensende ergeben können.

    • Kurs 1: Philosophische Grundfragen zum Lebensanfang und Lebensende
      Der Kurs führt in grundlegende philosophische Konzepte, etwa den Personenbegriff, personale Identität, Menschenwürde, Autonomie, Tod und Sterben, sowie in zentrale ethische Argumentationslinien ein, die für die Bearbeitung der Folgekurse zu konkreteren medizinethischen Fragen am Lebensanfang und am Lebensende unentbehrlich sind.
    • Kurs 2: Ethische Herausforderungen der genetischen Diagnostik und vorgeburtlichen Diagnostik
      Der Kurs dient der Auseinandersetzung mit Problemen und ethischen Argumenten im Kontext von Gendiagnostik, Genomeditierung, Stammzellforschung, Präimplantationsdiagnostik, Pränataldiagnostik sowie späten Schwangerschaftsabbrüchen.
    • Kurs 3: Ethische Herausforderungen der Medizin am Lebensende
      Dieser Kurs gibt einen Überblick über die philosophisch-ethischen Debatten im Kontext von Prozessen des Sterbens und des Todes, so etwa hinsichtlich des Hirntodkriteriums, der Sterbehilfe und Sterbebegleitung, des Suizids, Patientenverfügungen oder palliativmedizinischer Versorgung.
  • Ziel dieses Moduls ist es, die medizinisch wie gesellschaftlich zunehmend relevanter werdenden Forschungsergebnisse und Praktiken der Neurowissenschaften, der Psychiatrie und Psychotherapie philosophisch-ethisch zu reflektieren.

    • Kurs 1: Grundlagen der Philosophie
      Der Kurs bietet einen Überblick über grundlegende konzeptionelle und methodische Schwierigkeiten und Fragen (insbesondere aus der Philosophie des Geistes, zum Verhältnis von Philosophie und Neurowissenschaft sowie zu Krankheitskonzepten), die für die Neurowissenschaften, die Psychiatrie und Psychotherapie von Relevanz sind.
    • Kurs 2: Neurotechnologien und Neuro-Enhancement
      Im Kurs werden die philosophisch-ethischen Herausforderungen in den Fokus genommen, die sich im Rahmen der Entwicklung und Anwendung einiger der aktuell bedeutsamsten Neurotechnologien (tiefe Hirnstimulation und Gehirn-Computer-Schnittstellen) sowie beim sogenannten "Neuroenhancement" ergeben können.
    • Kurs 3: Herausforderungen in der Psychiatrie und Psychotherapie
      Der Kurs behandelt ethische Fragen und Probleme, die im Rahmen der psychiatrischen und psychotherapeutischen Tätigkeit entstehen können.
  • Ziel dieses Moduls ist die philosophisch-ethische Reflexion der wichtigsten gerechtigkeitsrelevanten Fragen und Probleme in modernen Gesundheitssystemen.

    • Kurs 1: Gerechtigkeit und Ressourcenknappheit
      Der Kurs bietet einen Übersicht über die Hintergründe von Gerechtigkeitsdebatten im Gesundheitssystem sowie die derzeit prominentesten philosophischen Gerechtigkeitstheorien und ihre Anwendung auf Fragen der Priorisierung und Triage.
    • Kurs 2: Organ- und Xenotransplantation
      In diesem Kurs werden die wesentlichen gerechtigkeitstheoretischen Herausforderungen in transplantationsmedizinischen Kontext in den Blick genommen.
    • Kurs 3: Tumorerkrankungen, seltene Krankheiten, individualisierte Medizin
      Der Kurs behandelt gerechtigkeitsrelevante Fragen und Probleme, die im Kontext der Behandlung von Tumorerkrankungen und seltenen Krankheiten sowie im Rahmen der sogenannten individualisierten Medizin entstehen.

Online Vortrags- und Diskussionsabende

14. Januar 2021: Einführung und Fragen zu Modul 4

21. Januar 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

4. Februar 2021: Einführung und Fragen zu Modul 5

25. Februar 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

25. März 2021: Seltene Erkrankungen (Modul 5)

15. April 2021: Einführung und Fragen zu Modul 1

29. April 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

6. Mai 2021: Einführung und Fragen zu Modul 2

10. Juni 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

  • Thema: Einführung und Fragen zu Modul 3

    Ort: Online

    Termin: 24. Juni 2021 um 18:00 Uhr


    Ass.jur. Jasmin Sieben, LL.M. (Brügge, Belgien), Maître en Droit (Tours, Frankreich)

    Gastvortrag: "Persönlicher Wille versus moderne Medizin – Patientenverfügung in der intensivmedizinischen und pflegerischen Praxis"

    Jasmin Sieben studierte Rechtswissenschaften an der Ruhr Universität Bochum, an der Université François Rabelais Tours (Frankreich) und am Europakolleg in Brügge (Belgien). Nach einer mehrjährigen Tätigkeit im Europäischen Parlament in Brüssel mit dem Schwerpunkt Daseinsvorsorge schloss sich eine Tätigkeit als Lobbyisten an. Darauf folgte ein pädagogisches Examen. Seit vielen Jahren ist sie als Dozentin in der palliativmedizinischen Weiterbildung von intensivmedizinischen und pflegenden Fachkräften sowie Sterbebegleitern tätig und beschäftigt sich intensiv mit rechtlichen Fragestellungen in der Palliativversorgung und Palliativmedizin.

20. Oktober 2021: Einführung und Fragen zu Modul 4

28. Oktober 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

25. November 2021: Einführung und Fragen zu Modul 5

2. Dezember 2021: Praktische Übung und Falldiskussion

  • Dieses Angebot soll das Selbststudium mit den Studienbriefen erleichtern. Es wird ein kurzer Überblick über einige wesentliche Inhalte in den jeweiligen Modulen bzw. Kursen gegeben. Zudem haben Sie die Gelegenheit Ihre Fragen zu diskutieren. Bitte melden Sie sich bis 5 Tage vor dem jeweiligen Termin unter medizinethik (danach erhalten Sie die Zugangsdaten) und schreiben uns Ihre inhaltlichen Fragen in Moodle.

  • Da viele von Ihnen im Gesundheitssystem arbeiten und dadurch täglich direkt von der aktuellen Covid-19-Pandemie betroffen sind, möchten wir Ihnen im Rahmen Ihrer Weiterbildung in Medizinethik an der FernUniversität in Hagen die Möglichkeit bieten, in kleinen Gruppen die moralischen Herausforderungen der Krise zu reflektieren. Dazu bieten wir Ihnen mehrere Online-Seminarabende zum Thema „Covid-19-Pandemie“ an. Dort möchten wir über aktuelle Erfahrungen, Empfehlungen medizinischer Fachgesellschaften sowie philosophische Arbeiten zu den wichtigsten Fragen diskutieren.

    Bitte teilen Sie uns mit (medizinethik), falls Sie Interesse an einer solchen Veranstaltung haben und welche Themen, Empfehlungen, Texte etc. Sie gerne besprechen möchten. Wir sammeln Ihre Wünsche und melden uns alsbald bei Ihnen mit Termin- und Themenvorschlägen sowie Online-Einwahldaten.

    Informationen, Analysen und Empfehlungen zu ethischen Fragen in der COVID-19-Pandemie:

Seminare 2021

Sollte die Veranstaltung durch die Covid-19-Entwicklung nicht als Präsenzveranstaltung durchführbar sein, wird sie als Online-Seminar angeboten. Details stellen wir sobald wie möglich hier bereit.

  • Thema: Ethik der technisierten Medizin

    Ort: Online

    Termin: 14. - 15.05.2021

    Zeitraum: Fr. 14.05.21, 17:00 - 20:30 Uhr. Sa. 15.05.21, 09:00 - 19:00 Uhr

    Anmeldefrist: bis 30. April 2021

    Anmeldung: Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldemaske an.

    Adressaten: Nur für Eingeschriebene im WB-Angebot Medizinethik


    Dr. phil. Joschka Haltaufderheide

    Gastvortrag: "Der Roboter ist mein Freund! – Über Möglichkeiten und ethische Grenzen sozialer Assistenzsysteme im Gesundheitswesen"

    Joschka Haltaufderheide ist Philosoph und Medizinethiker. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin der Ruhr-Universität Bochum. Er forscht dort im Bereich der neuen Bio- und Gesundheitstechnologien, wo er unter anderem die ethische Dimension der Mensch-Maschinen-Interaktion in Medizin und Pflege sowie ethische Fragen im Umgang mit mobilen Gesundheitstechnologien untersucht. Er ist Koordinator der Arbeitsgruppe Gesundheit&Digitalisierung der Akademie für Ethik in der Medizin und Mitglied der Forschungsethikkommission der medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität.

  • Thema: Philosophisch-ethische Reflexionen aktueller Entwicklungen der Neurowissenschaften, der Psychiatrie und Psychotherapie

    Ort: Online

    Termin: 25. - 26.06.2021

    Zeitraum: Fr. 25.06.21, 17:00 - 20:30 Uhr. Sa. 26.06.21, 09:00 - 19:00 Uhr

    Anmeldefrist: bis 14. Juni 2021

    Anmeldung: Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldemaske an.

    Adressaten: Nur für Eingeschriebene im WB-Angebot Medizinethik


    Dr. med. Matthias Nörtemann

    Gastvortrag: "Ethische Fragen in der Psychiatrie und Psychosomatik"

    Dr. Matthias Nörtemann studierte Medizin an der Freien Universität Witten/Herdecke und der TU München. Er absolvierte seine klinische Ausbildung zum Psychiater am Max-Planck-Institut für Psychiatrie und dem Klinikum Rechts der Isar, TUM. Nach seinem Wechsel in die Psychosomatische Medizin beschäftigte er sich intensiv mit der Behandlung von Menschen mit Persönlichkeitsstörungen sowie funktionellen körperlichen Störungen. Seit 2018 ist er Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der München Klinik Harlaching.

  • Thema: Ethische Probleme am Lebensanfang

    Ort: TU München

    Termin: 22. - 23.10.2021

    Zeitraum: Fr. 22.10.21, 17:00 - 20:15 Uhr. Sa. 23.10.21, 09:00 - 18:30 Uhr

    Anmeldefrist: bis 11. Oktober 2021

    Anmeldung: Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldemaske an.

    Adressaten: Nur für Eingeschriebene im WB-Angebot Medizinethik


    Prof. Dr. phil. Katja Stoppenbrink, LL.M., Maître en Droit, Münster

    Gastvortrag: "Einführung in die Philosophie der Person"

    Katja Stoppenbrink vertritt derzeit am Philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster die Professur für Philosophie mit einem Schwerpunkt „Praktische Philosophie“ von Michael Quante. Sie ist u.a. in der Medizinethik tätig und forscht zur Philosophie der Inklusion von Menschen mit Behinderungen.

  • Thema: Ethische Fragen am Lebensende

    Ort: FernUniversität in Hagen

    Termin: 19. - 20.11.2021

    Zeitraum: Fr. 19.11.21, 17:00 - 20:30 Uhr. Sa. 20.11.21, 09:00 - 19:00 Uhr.

    Anmeldefrist: bis 8. November 2021

    Anmeldung: Bitte melden Sie sich über die Online-Anmeldemaske an.

    Adressaten: Nur für Eingeschriebene im WB-Angebot Medizinethik

    Gastreferentin und Gastreferent: Prof. Dr. Tanja Henking, LL.M. und Prof. Dr. Hermann Brandenburg


    Prof. Dr. Tanja Henking, LL.M.

    Gastvortrag zu rechtlichen Aspekten von Patientenverfügungen und Vorsorgevollmacht

    Frau Professorin Dr. Tanja Henking, LL.M. ist seit 2015 Professorin für Gesundheits- und Medizinrecht sowie Strafrecht an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Sie lehrt und forscht u.a. zu den Gebieten Lebensanfang (insb. Embryonenschutzgesetz, Reproduktionsmedizin, Schwangerschaftsabbruch) und Lebensende (insb. Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid) sowie zu Patientenrechten und Zwang in der Psychiatrie.

    Univ.-Prof. Dr. Hermann Brandenburg, Lehrstuhl für Gerontologische Pflege, Philosophisch-Theologische Hochschule Vallendar.

    Gastvortrag zum Advance Care Planning

    Herr Univ.-Prof. Dr. Hermann Brandenburg war im Jahre 2006 gemeinsam mit Prof. Frank Weidner Mitbegründer der Pflegewissenschaftlichen Fakultät an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar, dort war Herr Univ.-Prof. Dr. Hermann Brandenburg lange Jahre Funktionsträger, u.a. als Dekan und Prodekan. Mit seiner Professur hat er versucht, einen Beitrag zur Entwicklung der gerontologischen Pflege in Deutschland zu leisten.

    Seine Schwerpunkte sind: Langzeitpflege, Lebensqualität, palliative Herausforderungen Veröffentlichungen, zuletzt zur Quartiersentwicklung in der Altenpflege, Interdisziplinarität und Kooperation im Gesundheitswesen sowie zur Theorieentwicklung in der Pflegewissenschaft.

Weitere Informationen

Flyer Medizinethik (PDF 220 KB)

Vergangene Präsenzveranstaltungen