Modul 63416 Intelligente Informationssysteme für industrielle Anwendungen

Modulinformationen

In diesem Kurs 01774, bestehend aus sieben Kurseinheiten, betrachten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst intelligente Informationssysteme. Sie erlernen die wesentlichen Begriffe zu Daten, Information und Wissen sowie zur Semantik und der semantischen Repräsentation von Wissen und Ressourcen im Zusammenhang mit  industriellen Wertschöpfungsprozessen.
 
Aufbauend auf den Grundlagen der Industrie 4.0 erarbeiten die Studierenden die historisch verfügbaren Informations-, Planungs- und Steuerungssysteme, wie z.B. Enterprise Ressource Planning (ERP) Systeme im industriellen Einsatzgebiet. Im Umfeld der industriellen Wertschöpfungsprozesse wird ein semantisches Prozessmodell zu den betrachteten Wissensbasierten Prozess Repräsentationen (engl. Knowledge-based [x] Prozess Representation, KxP) vorgestellt und durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erarbeitet. Dabei identifizieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die zentralen Prozessphasen dieser wissensbasierten Prozesse, beginnend mit der semantischen Prozessbeschreibung, der dreistufigen Planungs- und Mediationsphase sowie der Prozessdokumentation und abschließenden Archivierung. Dieses semantische Prozessmodell zu den Knowledge-based [x] Processes (KxP) wenden die Studierenden auf verschiedene [x]-Bereiche der Wertschöpfung an, z.B. auf Wissensbasierte Innovations Prozesse (engl. Knowledge-based Innovation Processes, KIP), Wissensbasierte Entwicklungs Prozesse (engl. Knowledge-based Engineering Processes, KEP) und Wissensbasierte Produktions Prozesse (engl. Knowledge-based Production Processes, KPP). Die Prozessrepräsentationen zu den KxP Prozessen werden im sog. Wissensbasierten Prozesslebenszyklus Management (engl. Knowledge-based Process Lifecycle Management, KPLM) zusammengefasst. Zudem analysieren und hinterfragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, welchen Nutzen, welche Analysemöglichkeiten und welche Flexibilisierung ein semantischer, digitaler Zwilling zu Wertschöpfungsprozessen, der sog. Semantische Process Twin (SPT) für die Industrie 4.0 erzielen kann.
 

ECTS10
Arbeitsaufwand
Bearbeitung der Kurseinheiten (7 mal 20 Stunden): 140 Stunden
Einüben der Inhalte (7 mal 15 Stunden): 105 Stunden
Wiederholung und Prüfungsvorbereitung: 55 Stunden
Dauer des Modulsein Semester
Häufigkeit des Modulsin jedem Semester
AnmerkungKeine
Inhaltliche Voraussetzung
Keine

Aktuelles Angebot

Mentorielle Betreuung in Regional- und Studienzentren

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Prüfungsinformation

M.Sc. Wirtschaftsinformatik
Art der Prüfungsleistungbestandene benotete Prüfungsklausur
VoraussetzungDie Zulassung zur Klausur kann nur erfolgen, wenn bei 5 von 7 Kurseinheiten mindestens 50 % der möglichen Punkte in den Einsendeaufgaben erreicht wurden.
Stellenwert der Notes. PO
Formale Voraussetzungenkeine
M.Sc. Informatik
Art der Prüfungsleistungbestandene benotete Prüfungsklausur
VoraussetzungDie Zulassung zur Klausur kann nur erfolgen, wenn bei 5 von 7 Kurseinheiten mindestens 50 % der möglichen Punkte in den Einsendeaufgaben erreicht wurden.
Stellenwert der Note1/12
Formale Voraussetzungenkeine
M.Sc. Praktische Informatik
Art der Prüfungsleistungbestandene benotete Prüfungsklausur
VoraussetzungDie Zulassung zur Klausur kann nur erfolgen, wenn bei 5 von 7 Kurseinheiten mindestens 50 % der möglichen Punkte in den Einsendeaufgaben erreicht wurden.
Stellenwert der Note1/8
Formale Voraussetzungenkeine

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mathinf.webteam | 12.08.2021