Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit

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Thema und Ziele des Forschungsschwerpunktes

Der Forschungsschwerpunkt „Energie, Umwelt & Nachhaltigkeit“ bündelt die vielseitigen Forschungsaktivitäten aller Fakultäten der FernUniversität zu diesen Themenfeldern und nimmt entsprechende fachliche und thematische Schnittstellen in den Blick.

Ziel des Forschungsschwerpunktes ist es, politische, ökonomische, gesellschaftliche und technologische Dimensionen des Energie- und Umweltsektors mit ihren Interdependenzen zu beforschen sowie Ansätze und Auswirkungen der Energie- und Umweltpolitik zu analysieren. Neben der Grundlagenforschung sollen dabei praxisnahe und prozessorientierte Lösungsmodelle für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft entwickelt werden.

Der Fokus des Schwerpunktes liegt damit weniger auf Fragen des Technologietransfers, sondern zielt angesichts der komplexen gesellschaftlichen, ökonomischen und technologischen Herausforderungen auf einen analytischen Brückenschlag zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Die interdisziplinäre Spannweite der Forschungsperspektiven reicht von betriebs- und volkswirtschaftlichen Ansätzen über politik-, sozial- und rechtswissenschaftliche Fragestellungen bis hin zu technologischen (informatikaffinen) Komponenten.

Die Forschungsaktivitäten erfolgen in Form von Einzelforschung sowie durch interdisziplinäre Forschungsgruppen.


Die kommende Ringvorlesung

„Wieviel Mikroplastik verträgt die Welt? Plastiktüten, Kunstrasen, Reifenabrieb und Co in der Kritik“

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Gut 4 kg Mikroplastik werden in Deutschland pro Kopf und Jahr in die Umwelt freigesetzt. Für Deutschland mit seinen 82,5 Mio. Einwohnern sind das insgesamt ca. 330 000 t/a. Wir können davon ausgehen, dass sich Mikroplastik bereits in allen Bereichen der Umwelt befindet: In der Luft, im Trinkwasser oder in Nahrungsmitteln. Das ergibt sich daraus, dass wir überall Kunststoffe einsetzen und die Emissionen über Wind und Wasser verbreitet werden. Gleichzeitig ist einmal emittiertes Mikroplastik aus heutiger Sicht kaum wieder entfernbar. In dieser Dramatik ist die Mikroplastikproblematik mit dem Klimawandel vergleichbar.

Die Verantwortung für den Eintrag von Kunststoffen in die Umwelt liegt je nach Quelle mehr beim Produzenten oder beim Konsumenten. Klar ist: Die Freisetzung von Kunststoffen in die Umwelt muss reduziert werden. Das geht uns alle an!


Die öffentliche Veran­staltung, zu der alle Interessierten willkommen sind, findet online über Zoom statt. Bitte melden Sie sich für eine virtuelle Teilnahme über den folgenden Link an: Zur Anmeldung


Aktuelles, Veranstaltungen und Material

Termine und Informationen zu anstehenden und vergangenen Veranstaltungen

Beteiligte Personen

Übersicht der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Forschungsgruppen

Informationen zu den beteiligten Forschungsgruppen

Drittmittelprojekte

Informationen zu eingeworbenen Drittmittelprojekten im Themenfeld von Energie, Umwelt und Nachhaltigkeit

Förderpreise und Förderprogramme

Informationen zum Enervie-Preis und zur Förderung von Studierenden

Netzwerke und Kooperationspartner

Der Forschungsschwerpunkt E/U/N kooperiert mit verschiedenen einschlägigen Einrichtungen und Netzwerken

  • Die CO2-Uhr des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C beziehungsweise 2°C zu begrenzen.
    Der Forschungs­schwe­rpunkt Energie, Umwelt & Nach­haltig­keit versucht über die wissen­schaft­liche und trans­ferorien­tierte Forschung sowie über Lehr- und Weiter­bildungs­ange­bote, einen Beitrag zum Klima­wandel und Begrenzung der Erd­erwär­mung zu leisten.

Kontakt

Prof. Dr. Alfred Endres Foto: Hans-Jürgen Flach

Prof. Dr. Alfred Endres

Direktor des Forschungsschwerpunktes E/U/N

E-Mail: alfred.endres

Telefon: +49 2331 987 301

Dr. Lars Matthias Jensen-Lampiri Foto: PicturePeople Dortmund

Dr. Lars Matthias Jensen-Lampiri

Koordination des Forschungsschwerpunktes

E-Mail: lars.jensen-lampiri

Telefon: +49 2331 987 4450

Annette vom Heede Foto: Hardy Welsch

Annette vom Heede

Sekretariat

E-Mail: annette.vomheede

Telefon: +49 2331 987 4451

Forschungsschwerpunkt E/U/N | 29.11.2021