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Neue Publikation des Lehrstuhls

[21.12.2021]

Die Aufsichtsratstätigkeit in deutschen Genossenschaftsbanken - Eine empirische Analyse


Bild: BoD

Folgende Dissertation wurde am Lehrstuhl veröffentlicht:

Schwarzer, S.: Die Aufsichtsratstätigkeit in deutschen Genossenschaftsbanken: Eine empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung der Motivation und Zufriedenheit. Verlag BoD: Norderstedt, 2021

Abstrakt:

Die moderne Aufsichtsratstätigkeit ist gekennzeichnet durch vielfältige und herausfordernde Anforderungen. Diese Erkenntnis gilt aufgrund der hohen Regulierungsdichte im Speziellen für den Bankensektor und dort insbesondere für die Regionalbanken. Gleichzeitig unterliegt die Erfüllung der Überwachungsaufgabe vor allem in Krisenzeiten einer breiten öffentlichen sowie wissenschaftlichen Diskussion.
Die Erfüllung der aufsichtsrätlichen Aufgaben ist in hohem Maße abhängig von der Qualifikation der einzelnen Mitglieder und der Zusammensetzung der Gremien. Obwohl diese Kriterien als wesentliche Einflussfaktoren auf den Erfolg eines Gremiums angesehen werden, wurden genossenschaftliche Aufsichtsräte - trotz ihrer hohen Bedeutung und Anzahl - bislang keiner systematischen Strukturanalyse unterzogen. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass kreditgenossenschaftliche Aufsichtsratsmitglieder ihr Mandat in der Regel nebenberuflich und ehrenamtlich wahrnehmen, stellt sich in Verbindung mit der Vielzahl und Vielfältigkeit an Aufgaben zudem die Frage, aus welchen Gründen die Mandatsträger diese Tätigkeit annehmen, das Mandat aufrechterhalten und ob sie den Aufgaben adäquat nachkommen.
Hier setzt die vorliegende Arbeit an. Um auch die dauerhafte Mandatswahrnehmung zu ergründen, steht neben der Motivation zudem die Zufriedenheit im Fokus der als Vollerhebung konzipierten Untersuchung.


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Lehrstuhl UrC | 05.02.2022