Twitter im (Fern)Studium? Kann das überhaupt nützlich sein?

Was haben Sie davon, wenn Sie sich über Twitter mit Ihren Kommilitonen austauschen?

Einige Studierende und Lehrende der FernUniversität sind tatsächlich deutlich auf Twitter zu finden. Andere verstecken sich mehr oder weniger beabsichtigt hinter Nicknames. Dennoch sind auf Twitter Studierende, wie auch Lehrende der FernUniversität in Hagen anzutreffen. Natürlich ist zudem auch die FernUniversität Hagen mit einem eigenem Twitteraccount auf diesem Kanal vertreten und zwar unter @fernunihagen.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wozu Sie denn diesen öffentlichen Kanal, im Gegensatz zu den geschlossenen Facebookgruppen oder der Moodle-Umgebung benötigen? Nun Sie benötigen ihn ja nicht, aber er kann Ihre Sichtweisen bereichern! Es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung, ob Sie sich an Twitter beteiligen wollen oder nicht. Das Leben bleibt auch ohne Twitter aufregend und spannend. Mit Twitter haben Sie ein paar Schnittstellen zum Netzwerken und Austauschen mehr, aber Sie wissen ja, jedes Netzwerk will gepflegt und aktuell gehalten werden.

Betreiben Sie Ihren Austausch zu einem bestimmten Studieninhalt auf Twitter öffentlich, sollten Sie versuchen die Aussagen Ihrer Tweets allgemeinverständlich, nachvollziehbar und vor allem KURZ wiederzugeben. Twitter selbst ermöglicht Ihnen aktuell nur 140 Zeichen pro Message. Hier erlernen Sie schon die erste Kompetenz, die Ihnen auch im wissenschaftlichem Arbeiten hilfreich sein kann: Fassen Sie sich kurz! Erkennen Sie die Kernaussage Ihrer Botschaft und fassen Sie diese mit Ihren eigenen Worten zusammen.

Des Weiteren sollten Sie versuchen Ihren Tweet so verständlich zu schreiben, dass auch andere Mitleser (selbstdefinierte Zielgruppe) sich an Ihre Aussage andocken können. Sich verständlich auszudrücken ist dabei nur die „halbe Miete“, der andere Teil liegt darin, dass Sie andere durch offene Formulierungen die Möglichkeit/Einladung übermitteln, dass sie sich bei Interesse an diesem Austausch beteiligen können. Daher unterstützt Sie Twitter bei der zweiten Kompetenzausprägung: Schreiben Sie verständlich und offen! 

Der Vorteil einer öffentlichen Plattform liegt darin, dass Sie selbst als Erstsemestler mit den „namenhaften und ehrfurchtsvollen“ Experten in Kontakt kommen können, von denen Sie in Ihren Studientexten lesen oder von denen Ihnen Ihr Professor ehrfurchtsvoll erzählt. Vielleicht wird es Ihrem Professor nicht gefallen, dass Sie die Meinung seines Konkurrenten mit in den Diskurs bringen, aber besteht der Anspruch wissenschaftlichen Arbeitens nicht gerade darin, eine umfassende Übersicht zu dem gesamten Diskurs eines Themas abzubilden? Üben Sie auf Twitter Ihre Meinung zu vertreten, um nicht nur selbstsicherer aufzutreten, sondern auch um Argumente auszuprobieren. Die dritte Kompetenz besteht darin: Seien Sie mutig und vernetzen Sie sich! Suchen Sie den Kontakt, der Sie bereichern und in Ihrer Entwicklung unterstützen kann! Sprechen Sie mit dem @ gezielt Personen an oder versehen Sie Ihre Tweets mit einem Hashtag: #, um sich an Diskussionen in der verschlagworteten Kategorie einzubringen.

allgemein:

„Twitter“ ist das englische Wort für Gezwitscher; das dazugehörige Verb „to tweet“ meint „zwitschern“. Ein Tweet (also das Substantiv zu „tweet“) bezeichnet aber auch eine in Twitter gepostete Nachricht.
Twitter ist eine digitale Anwendung zum Posten von Nachrichten in Echtzeit, genauer gesagt zum Mikroblogging. „Mikro“ deshalb, da eine Nachricht maximal 140 Zeichen aufweisen darf.
Jeder kann Twitter nutzen, der bei twitter.com (Link auf die offizielle Twitter-Homepage) ein Benutzerkonto angemeldet hat. Dann kann man sowohl selbst Tweets verfassen als auch anderen Nutzern „folgen“, d.h. deren Nachrichten einsehen.

Will man einen Tweet mit einem Schlagwort auszeichnen, sodass der Tweet bei der Suche nach einem bestimmten Thema gefunden wird, oder selbst ein solches Schlagwort erstellen, muss man den Tweet mit einem sogenannten „Hashtag“ versehen. Dabei markiert man das betreffende Schlagwort mit einem vorangehenden Doppelkreuz „#“ (englisch „hash“) ohne trennendes und anschließendes Leerzeichen.

Des Weiteren sollen Ihnen die folgenden Links einen Überblick im Umgang mit und Gebrauch von Twitter verschaffen: Bitpage.de (Verlinkung auf externe Seite), Wikipedia-Artikel zu Twitter (extern) sowie direkt in der Twitter-Hilfe mit guten Einsteigertipps.

In unserer Social Software Werkstatt für FernUniversitätsstudierende- und Lehrende wird Twitter ebenfalls vorgestellt.

Podcast: Social Media im Bildungsbereich – Twitter von Bence Lukacs (@SpenceLukacs)

…und los geht’s:
Melden Sie sich JETZT bei Twitter an und kommentieren einen Tweet des Lehrgebiets Mediendidaktik twitter.com/eeducation. Durch einen Klick auf „folgen“ erhalten Sie alle zukünftigen Tweets. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar…..

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