Ein erster Blick auf den instruktionalen Einsatz von Social Software an der FernUniversität in Hagen

Über den Einsatz von Social Software im Rahmen der Lehre an der FernUniversität in  Hagen liegen bislang keine Informationen vor. Um zu einer ersten Orientierung zu gelangen, wurden die Homepages der 81 Lehrgebiete breitbandig auf öffentliche Spuren eines wie auch immer gearteten Social-Software-Gebrauchs hin untersucht. Nachstehendes Diagramm gibt einen Überblick über die Art und Einsatzhäufigkeit der angetroffenen Tools.

 

Auftretenshäufigkeit von Social Software auf den Lehrgebiets-Homepages

Auftretenshäufigkeiten von Social-Software-Tools auf den Homepages der 81 Lehrgebiete der FernUniversität in Hagen (Stand: November 2012)

Insgesamt kommt in 70 Lehrgebieten mindestens ein Tool zum Einsatz, das als Social Software klassifiziert werden kann. Bei elf Lehrgebieten war kein Social-Software-Gebrauch anhand der Homepages ersichtlich (Keine Angabe).

Als dominierendes Tool, das unter den Begriff „Social Software“ subsumiert werden kann, erweist sich das zentrale Lernmanagementsystem der FernUniversität: Moodle. Es wird auf 60 Lehrgebiets-Homepages erwähnt. Da die Moodle-Kurse als geschlossene Gruppen organisiert sind, ist jedoch nicht ersichtlich, inwieweit tatsächlich die sozial-kollaborativen und kommunikativen Funktionen von Moodle, im Vergleich zu den sonstigen Funktionen, genutzt werden. Mit meist niedrigen einstelligen Auftretenshäufigkeiten folgen Newsgroups, Chats, Foren, Wikis, Adobe Connect, Facebook und Twitter.

Fazit: Auch wenn der für die Erhebung herangezogene Indikator „Erwähnung von Social Software auf der Lehrgebiets-Homepage“ nicht mehr leisten kann, als gröbste Tendenzen sichtbar zu machen, so legen diese Befunde doch einen Schluss nahe: Abseits des zentralen Lernmanagementsystems, spielt Social Software in der Lehre der FernUniversität Hagen bisher keine nennenswerte Rolle.

 

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