Cut me some slack…oder mit Slack Lernräume schaffen

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit der Social-Software-Plattform Slack. Nach einem kurzen Einstieg gehen wir der Frage nach, was Slack eigentlich ist und wofür es gedacht ist. Dass sich daraus Möglichkeiten für die Lehre ergeben, zeigen wir kurz im letzten Absatz.

Slack – von Kanada nach Kalifornien in die ganze Welt

Slack. So mancher dürfte mittlerweile zumindest einmal davon gehört haben. Von dem 2009 in Vancouver gegründeten und jetzt in San Francisco ansässigen Start-Up-Unternehmen Slack Technologies entwickelt und 2013 auf den Markt gebracht, wurde Slack dazu entwickelt, Arbeiten innerhalb von Gruppen effizienter zu machen. Offizielle Zahlen des Unternehmens zeigen einen rasanten Anstieg der Nutzer: 2015 noch über 500.000 konnten Anfang 2016 bereits 2,3 Millionen tägliche User vermeldet werden. Der Wert von Slack wurde bereits 2015 auf über zwei Milliarden US-Dollar geschätzt. Namhafte Unternehmen aus dem begeisterungsfähigen und innovationsaffinen Silicon Valley investierten. Im Dezember 2016 wurde zudem eine Kooperation mit dem Internetriesen Google verkündet. Zum rasanten Aufstieg von Slack kann hier [Quelle: www.computerworld.com] ein interessanter Artikel aufgerufen werden.

Slack zielt in erster Linie auf kleine Teams in der Bürowelt ab. Thorsten Schröder teilte die Erfahrungen, die sein Team mit Slack machte, bereits 2014 in einem Artikel [Quelle: Zeit Online]. Was im Silicon Valley und auch in hiesigen Büros immer besser und immer häufiger funktioniert, ermöglicht auch Lernenden neue Wege, kollaboratives Lernen effizienter zu gestalten. Erste Berichte zum Einsatz von Slack an Universitäten gibt es bereits. Anlass genug, Slack hier als Lern- und Austauschplattform vorzustellen.

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Geht das? SnapChat in der Bildung?

Allgemein

Snapchat ist ein kostenloser Instant-Messaging Dienst. Der Messanger ermöglicht es, Fotos und kleine Videoeinheiten, die nur für einen begrenzen Zeitraum sichtbar sind, zu teilen.

Der Dienst hat in einem enormen Tempo insbesondere jungen Nutzer erreicht, so dass sich zahlreiche berufs- und gesellschaftlichen Gruppen fragen, was sich hinter Snapchat verbirgt. Die Bedienung und die Grundmechanismen von Snapchat stoßen häufig auf Unverständnis. Die App war auch für mich anfangs zugegebenermaßen schwer zu durchdringen, da sie alles andere als intuitiv gestaltet ist und nicht meinem angewöhnten Nutzungsverhalten, in der sich viele Apps gleichen, entsprach.

Der nachfolgende Artikel ist unterteilt in:

  1. Merkmale von Snapchat, in der Unterscheidung zu anderen Sozialen Netzwerken
  2. Snapchat kennen lernen
    1. Start
    2. Erstellen, Bearbeiten und Veröffentlichen eines Snaps
    3. Meine Story
  3. Beispiele in der Wissenschaft
  4. Entwicklung
  5. Zahlen

Was unterscheidet Snapchat von anderen Sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook?

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Warum ein BarCamp an der FernUniversität in Hagen anbieten?

Warum wollen wir ein BarCamp an der FernUniversität in Hagen zur Digitalisierng und FernLehre anbieten? Die Internetpräsenz zum BarCamp „FernUniCamp“ findet ihr auf: http://fernunicamp.de

Kurzfassung:

Alles digital oder was? Bildung und Fernlehre im digitalen Zeitalter

Die Digitalisierung krempelt die Gesellschaft gerade mächtig um. Kein Bereich scheint davon verschont, auch die Bildung nicht. Seit einiger Zeit kursiert daher das Buzzword “Digitale Bildung” in den Medien. Was damit aber gemeint ist, bleibt unklar. Es will auf jeden Fall was anderes als E-Learning sein, da die Digitalisierung sich nicht nur auf die klassischen pädagogischen Aufgaben wie Wissensvermittlung und -überprüfung bezieht, sondern auch die Administration und Organisation von Bildung betrifft.

Mit dem FernUniCamp soll eine Plattform angeboten werden, um dieses Thema zu diskutieren, was Digitalisierung für die Fernlehre und Bildung allgemein bedeutet. Ansätze sind bspw.:

  • Wer soll lernen? Zugang ist dank Open Educational Resources und Massive Open Online Courses meist kostenfrei möglich. Allerdings ist damit noch keine Betreuung garantiert. Wie sieht eine faire Finanzierung jenseits von Kommerzialisierung und Privatisierung aus?
  • Was wollen wir lernen? Wissens ist frei im Netz verfügbar, wie lässt sich Auswahl noch sinnvoll bestimmen?
  • Wie wollen wir lernen? Durch die Vielfalt der medialen Formate scheinen methodische Standards (Vorlesung, Seminar) in Frage gestellt zu werden. Wie aber könnten sinnvolle digitale Methoden aussehen?
  • Wie wird überprüft, dass was gelernt wurde? Die Frage der Zertifizierung stellt sich u.a. dank Nano-Degrees neu. Welche weiteren Abschlussformate sind denkbar?

Hintergrund des FernUniCamps

Im Rahmen der Lehr-Werkstatt (internes FernUni Projekt) und Social Software-Werkstatt (internes FernUni-Projekt) wurden Fragen seitens der Mitarbeitenden/Lehrenden und Studierenden der FernUniversität in Hagen an das Lehrgebiet der Mediendidaktik nach der individuellen Unterstützung in der Entwicklung digitaler didaktischer Szenarien für einzelne Lehrgebiete angefragt. Des Weiteren wurden Anfragen bzgl. der individuellen Begleitung in der technischen Umsetzung von Social Software Implentierungen angefragt.

Dieser Bedarf wurde im Rahmen des Social Software Projektes aufgegriffen und wird im Format eines BarCamps, einer Form der digitalen Bildung, angeboten. Digitale Bildung beschreibt den gesamten Prozess der Bildung mit dem Einsatz digitaler Medien. Die digitale Bildung ist ein kontinuierlicher Prozess, der Individuuen dazu befähigen soll, ihr Wirken in einer digitalisierten Welt aktiv zu gestalten.

Mit dem Verlassen des Industriezeitalters und den Übertritt in das Informationszeitalter verändern sich parallel die Strukturen in der Aus- und Weiterbildung (Maching, 2013). Die individuelle Verantwortung des Individuums steigt, indem es seinem Leben durch bewusst herbeigeführte freiwillige Entscheidungen Sinn gibt. Mit dieser Weiterentwicklung verschwimmen organisatorische Strukturen und regulierte Prozessabläufe (Urry, 2000) und viele Bereiche des Alltags erfahren damit einen tiefgreienden Strukturwandel (Voß, 1998). Die Öffnung von starren Strukturen, Hierarchieabbau, Dezentralisierung und Netzwerkbildung bieten dem Individuum jedoch auch eine Chance für mehr Autonomie, Selbstorganisation und Selbstkontrolle. Die veränderten gesellschaftlichen Anforderungen führen zudem zu einer Chance eines lebenslangen Lernens, wodurch sich neue Lerngewohnheiten und neue Formen der Selbstmotivierung bilden können (Plath, 2000). Auf der anderen Seite ist jedoch zu sehen, dass das Aufbrechen der etablierten Strukturen ein enormes Risiko der Überforderung und Demotivierung des Einzelnen in sich birgt (Plath, 2000). Dabei geht es über den Erwerb von Faktenwissen hinaus, hin zur Fähigkeit, sich Wissen selbst organisiert anzueignen, es anzuwenden und kreative Lösungen für Handlungsherausforderungen eigenständig zu entwickeln bzw. zu suchen.

In diesem dynamischen Prozess der Handlungsherausforderungen verändert sich die Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden. Jedes Individuum ist zeitgleich Lernender und Lehrender. Es lernt auf der einen Seite Handlungsdefiziten kreativ zu begegnen und kann zugleich auf der anderen Seite seine Handlungserfahrungen und das darin erworbene Wissen weitergeben. Aufgrund dynamischer und ständiger Lebensweltveränderungen in der digitalisierten Gesellschaft ist das Individuum dazu aufgefordert, sich lebenslang mit Handlungsdefiziten auseinanderzusetzen.

Mit der Entwicklung des Formats BarCamp wird diesen veränderten Ansprüchen am Lernen und Lernen begegnet. Damit einhergehend wandeln sich beispielsweise Begrifflichkeiten, indem aus Lehrende und Lernende, Teilgebende werden. Die Individuen, die an einem BarCamp teilnehmen, bringen ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten ein, um das BarCamp erfolgreich zu gestalten, darüber hinaus bringen sie ihre eigenen Handlungsherausforderungen mit, um diese mit interessierten Teilgebenden zu erörtert und zu diskutiert. Ein BarCamp kann mit dieser Grundlage als Ermöglichngsraum interpretiert werden.

Dieser Ermöglichungsraum wird im Rahmen des Social Software Projektes angeboten. Mitarbeitende, Lehrende und Studierende der FernUniversität in Hagen erhalten damit die Option ihre eigenen sehr individuellen Handlungsherausforderungen selbstverantwortlich nachzugehen. Mit der Öffnung des Formats über die FernUniversität in Hagen hinaus wird der Zugang zu weiterem Expertenwissen möglich. Des Weiteren können Interessierte mit Teilgebenden aus dem direkten Umkreis der FernUniversität in Hagen in den Diskurs „digitaler Bildung und ihre Auswirkungen auf FernLehre und Bildung“ treten. Mit der Öffnung werden zentrale Elemente digitaler Bildung, wie Netzwerkbildung, der Öffnung starrer Strukturen, Hierarchieabbau und Dezentralisierung umgesetzt.

Treffen Sie uns auf der CeBIT in Hannover!

Lernen in Communitys of Practice

Lernen in Communitys of Practice

Vom 14. bis 18. März 2016 begrüßen wir Sie gerne in Hannover auf der CeBIT, der weltweit größten Messe für Informationstechnik in Halle 6 an Stand C30/D29 und stellen Ihnen unseren Blended Learning Ansatz „PfadLerner“ in der Fernlehre vor. PfadLerner ist ein Ergebnis aus unseren Forschungen zum mixed reality learning.

PfadLerner verbindet Lerninhalte mit interaktivem Storytelling, Gamification und Augmented Reality. Der Anwender findet mit Hilfe des GPS Zugang zu Lernorten mit hinterlegten Lerninhalten. Werden Lernziele über spielerische und entdeckende Aktivitäten erreicht, können diese dauerhaft im Gehirn verankert werden.

Auf der CeBIT teilen wir unsere Erfahrungen zu diesem Forschungsansatz  mit Ihnen. Weiterhin sind wir auf der Suche nach Kooperationspartnern. Natürlich sind wir auch für alle anderen Gesprächsthemen offen.

Sie möchten uns auf der CeBIT treffen, haben aber noch kein Ticket? Als Aussteller verschenken wir 100 CeBIT-Tickets an unsere Studierenden und Interessenten. Melden Sie sich also am besten per Mail an mediendidaktik@fernuni-hagen.de bei uns und sichern Sie sich eine der Eintrittskarten. Wir freuen uns auf Sie!

Sie finden uns auf dem Gemeinschaftsstand des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein -Westfalen.

Mit OneNote Gruppenarbeit koordinieren?

Sie wollen mit Ihren Kommilitonen Studienmaterialien untereinander austauschen?

Im Idealfall sollte dieser Austausch auch noch ohne jeden Aufwand umgesetzt werden (kein Einsortieren, etc.)? Immerhin sind die Schlagworte „intuitive Benutzerführung und Usability“ in aller Munde! Des Weiteren sollen die Inhalte so strukturiert werden können, dass kaum (am liebsten gar kein Zeitverlust) mit dem Suchen von Material verloren geht.

OneNote bietet Ihnen und Ihren Kommilitonen den Zugriff auf Studienunterlagen, Arbeitsblätter, interessante Berichte, Zeitungsausschnitte oder anderweitig Veröffentlichungen und Prüfungsvorbereitungsklausuren, so man will und sie diese gemeinsam gesammelt haben.

kollaboratives Arbeiten und Austauschen

OneNote können Sie zwar auch für sich allein nutzen, aber es ist auch so konzipiert, dass sie

Screenshot: Beispiel für eine OneNote Umgebung

Screenshot: Beispiel für eine OneNote Umgebung

sowohl zu zweit, als auch mit 20 Kommilitonen auf den erstellten Dokumenten bewegen können – man braucht also keine kritische Masse oder eine Mindestteilnehmerzahl. Das Material wird stetig im Hintergrund bei allen Anwendern aktualisiert. Dabei ist es wichtig, dass die Sammlung und der Austausch ohne nennenswerten Aufwand zu realisieren ist.

Damit die Zusammenarbeit funktioniert, sollte jeder, der sich einbringt, der von einer Gruppe oder dem Initiator vorgegebenen Struktur folgen, welche am Besten beim erstmaligen Aufrufen der gemeinsamen Umgebung leicht auffindbar ist.

Vernetzung

Mit OneNote kann man sich mit seinen Kommilitonen auch über das Studium hinaus fachlich vernetzen und dieses als gemeinsame Dokumentationsgrundlage mit Beispielen aus der Praxis oder aktuellen Problemen anreichern, welche dann in OneNote gemeinsam reflektieren. Die Moodle-Umgebung der FernUni in Hagen muss man mit seiner Exmatrikulation verlassen. Die Strukturierungspflege übernimmt jeder, der sich in diesem Austauschprozess beteiligen will. Jeder Beteiligte übernimmt die Verantwortung für die Einstrukturierung der eigenen Dokumente in das zugrundeliegende System.

Video-Tutorial gefunden auf YouTube von Tech Impact, veröffentlicht am 01.03.2015:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkthttps://youtu.be/Qc-2OUCbvO0

Vorteile

  • Legen Sie so viel Notizbücher, Seiten und Abschnitte an wie Sie möchten
  • Texte, Bilder, handschriftliche Aufzeichnungen, Zeichnungen, eingebettete Dateien und andere Objekte können Sie völlig frei platzieren, verschieben und sortieren.
  • Webseiten können nicht nur als Adresse mit Titelseite verlinken, sondern es lassen sich auch ganze Webseiten oder Auszüge inklusive Bildern und Links einbinden
  • Sie können Ihre Aufzeichnungen mit Dateien und sogar mit bestimmten Stellen in Audio- oder Videoaufzeichnungen, Word-Dokument, Powerpoint-Präsentationen, anderen Notizen und ähnlichem verknüpfen.
  • Über die umfassende Suche finden Sie ganz einfach das, was Sie gerade brauchen.
  • Alles, was Sie hinzufügen oder ändern, wird vollautomatisch und umgehend gespeichert. Sollten Sie versehentlich einmal etwas gelöscht haben, können Sie es aus einem der Papierkörbe wieder herausholen. Auch ein integriertes Backupsystem mit Versionsverwaltung ist vorhanden.
  • Sie können von unterschiedlichen Geräten auf Ihre Notizen zugreifen: Mit Smartphones oder Tablets mit Windows, Android oder iOS oder per Webbrowser von Geräten, auf denen OneNote nicht installiert ist. Jede Änderung wird via OneDrive sofort synchronisiert und gilt überall
  • Teilen Sie Ihre Notizbücher oder Auszüge aus diesen mit anderen. Es können sogar mehrere Personen gleichzeitig an den Aufzeichnen arbeiten – alles wird nahezu sofort für alle sicht- und nachvollziehbar.

Nützliches

  1. PDF-Dateien in OneNote editieren und speichern: Mithilfe von OneNote können Sie sogar ohne zusätzliche Software PDF-Dateien bearbeiten und in Ihrem Notizbuch speichern. Voraussetzung ist ein PDF-Reader. Öffnen Sie hierfür in OneNote die PDF-Datei durch Einfügen/Dateien/Dateiausdruck und klicken Sie auf “Einfügen”. Wenn die PDF-Datei geladen ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das eingefügte PDF und wählen Sie anschließend je nach Bedarf “Text von dieser Seite des Ausdrucks kopieren” oder “Text von allen Seiten des Ausdrucks kopieren”.
  2. Notizen kategorisieren: Um den Überblick zu behalten und schnell Notizen wieder zu finden, können Sie Notizen auch mit Kategorien versehen. Öffnen Sie hierzu die entsprechende Notiz. Im Reiter “Start” finden Sie unter der Gruppe “Kategorie” verschiedene Symbole, die zur Kategorisierung dienen. Wählen Sie Ihr entsprechendes Symbol aus. Ihre Kategorien finden Sie dann bei Bedarf unter Start > “Kategorien suchen”.
  3. OneNote rechnen lassen: Auch Kopfrechnen kann Ihnen OneNote abnehmen. Tragen Sie hierfür einfach die Rechenaufgabe in das Dokument ein,drücken Sie auf das Gleichheitszeichen und die Anwendung liefert sofort das Ergebnis. Die wichtigsten Operatoren sind: + (Addition), – (Subtraktion), * oder x (Multiplikation), / (Division), % (Prozent), ^ (Potenz) und ! (Fakultät). Aber auch komplexe mathematische Gleichungen lassen sich damit lösen.
  4. OneNote erweitern: Einige Funktionen werden Sie vielleicht vermissen, beispielsweise benutzerdefinierte Textvorlagen oder die Erstellung automatischer Inhaltsverzeichnisse. Hierfür lässt sich OneNote mit Add-ins erweitern. Das umfassendste ist OneTastic von Omer Atay, einem Mitglied des OneNote-Entwicklerteams. Es bringt unter anderem einen Kalender mit, Bilderwerkzeuge und Makros mit. OneTastic gibt es auch in deutscher Sprache und lässt sich hier herunterladen. Microsofts Mathematics Add-In 2013 für OneNote vereinfacht das Erstellen von Diagrammen in 2D und 3D, das Lösen von Gleichungen oder Ungleichungen und das Hinzufügen von Ausdrücken aus der Algebra.

Twitter im (Fern)Studium? Kann das überhaupt nützlich sein?

Was haben Sie davon, wenn Sie sich über Twitter mit Ihren Kommilitonen austauschen?

Einige Studierende und Lehrende der FernUniversität sind tatsächlich deutlich auf Twitter zu finden. Andere verstecken sich mehr oder weniger beabsichtigt hinter Nicknames. Dennoch sind auf Twitter Studierende, wie auch Lehrende der FernUniversität in Hagen anzutreffen. Natürlich ist zudem auch die FernUniversität Hagen mit einem eigenem Twitteraccount auf diesem Kanal vertreten und zwar unter @fernunihagen.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wozu Sie denn diesen öffentlichen Kanal, im Gegensatz zu den geschlossenen Facebookgruppen oder der Moodle-Umgebung benötigen? Nun Sie benötigen ihn ja nicht, aber er kann Ihre Sichtweisen bereichern! Es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung, ob Sie sich an Twitter beteiligen wollen oder nicht. Das Leben bleibt auch ohne Twitter aufregend und spannend. Mit Twitter haben Sie ein paar Schnittstellen zum Netzwerken und Austauschen mehr, aber Sie wissen ja, jedes Netzwerk will gepflegt und aktuell gehalten werden.

Betreiben Sie Ihren Austausch zu einem bestimmten Studieninhalt auf Twitter öffentlich, sollten Sie versuchen die Aussagen Ihrer Tweets allgemeinverständlich, nachvollziehbar und vor allem KURZ wiederzugeben. Twitter selbst ermöglicht Ihnen aktuell nur 140 Zeichen pro Message. Hier erlernen Sie schon die erste Kompetenz, die Ihnen auch im wissenschaftlichem Arbeiten hilfreich sein kann: Fassen Sie sich kurz! Erkennen Sie die Kernaussage Ihrer Botschaft und fassen Sie diese mit Ihren eigenen Worten zusammen.

Des Weiteren sollten Sie versuchen Ihren Tweet so verständlich zu schreiben, dass auch andere Mitleser (selbstdefinierte Zielgruppe) sich an Ihre Aussage andocken können. Sich verständlich auszudrücken ist dabei nur die „halbe Miete“, der andere Teil liegt darin, dass Sie andere durch offene Formulierungen die Möglichkeit/Einladung übermitteln, dass sie sich bei Interesse an diesem Austausch beteiligen können. Daher unterstützt Sie Twitter bei der zweiten Kompetenzausprägung: Schreiben Sie verständlich und offen! 

Der Vorteil einer öffentlichen Plattform liegt darin, dass Sie selbst als Erstsemestler mit den „namenhaften und ehrfurchtsvollen“ Experten in Kontakt kommen können, von denen Sie in Ihren Studientexten lesen oder von denen Ihnen Ihr Professor ehrfurchtsvoll erzählt. Vielleicht wird es Ihrem Professor nicht gefallen, dass Sie die Meinung seines Konkurrenten mit in den Diskurs bringen, aber besteht der Anspruch wissenschaftlichen Arbeitens nicht gerade darin, eine umfassende Übersicht zu dem gesamten Diskurs eines Themas abzubilden? Üben Sie auf Twitter Ihre Meinung zu vertreten, um nicht nur selbstsicherer aufzutreten, sondern auch um Argumente auszuprobieren. Die dritte Kompetenz besteht darin: Seien Sie mutig und vernetzen Sie sich! Suchen Sie den Kontakt, der Sie bereichern und in Ihrer Entwicklung unterstützen kann! Sprechen Sie mit dem @ gezielt Personen an oder versehen Sie Ihre Tweets mit einem Hashtag: #, um sich an Diskussionen in der verschlagworteten Kategorie einzubringen.

allgemein:

„Twitter“ ist das englische Wort für Gezwitscher; das dazugehörige Verb „to tweet“ meint „zwitschern“. Ein Tweet (also das Substantiv zu „tweet“) bezeichnet aber auch eine in Twitter gepostete Nachricht.
Twitter ist eine digitale Anwendung zum Posten von Nachrichten in Echtzeit, genauer gesagt zum Mikroblogging. „Mikro“ deshalb, da eine Nachricht maximal 140 Zeichen aufweisen darf.
Jeder kann Twitter nutzen, der bei twitter.com (Link auf die offizielle Twitter-Homepage) ein Benutzerkonto angemeldet hat. Dann kann man sowohl selbst Tweets verfassen als auch anderen Nutzern „folgen“, d.h. deren Nachrichten einsehen.

Will man einen Tweet mit einem Schlagwort auszeichnen, sodass der Tweet bei der Suche nach einem bestimmten Thema gefunden wird, oder selbst ein solches Schlagwort erstellen, muss man den Tweet mit einem sogenannten „Hashtag“ versehen. Dabei markiert man das betreffende Schlagwort mit einem vorangehenden Doppelkreuz „#“ (englisch „hash“) ohne trennendes und anschließendes Leerzeichen.

Des Weiteren sollen Ihnen die folgenden Links einen Überblick im Umgang mit und Gebrauch von Twitter verschaffen: Bitpage.de (Verlinkung auf externe Seite), Wikipedia-Artikel zu Twitter (extern) sowie direkt in der Twitter-Hilfe mit guten Einsteigertipps.

In unserer Social Software Werkstatt für FernUniversitätsstudierende- und Lehrende wird Twitter ebenfalls vorgestellt.

Podcast: Social Media im Bildungsbereich – Twitter von Bence Lukacs (@SpenceLukacs)

…und los geht’s:
Melden Sie sich JETZT bei Twitter an und kommentieren einen Tweet des Lehrgebiets Mediendidaktik twitter.com/eeducation. Durch einen Klick auf „folgen“ erhalten Sie alle zukünftigen Tweets. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar…..

Kann Pinterest im Bildungsbereich eingesetzt werden?

Pinterest ist ein soziales Netzwerk, das mit einem Social Bookmarking Systems verglichen werden kann, bei dem die Nutzer ihre eigenen Foto-Collagen an virtuellen Pinnwänden nutzen, um über ihre Hobbys, Interessen oder Fachgebiete zu informieren und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.

Pinterest ist gerade die Social Media In-Plattform. Sie bietet zwar nicht den Funktionsumfang von Facebook & Co, bringt aber eines derer Features zur Perfektion – das Teilen von Inhalten. Damit ist Pinterest Vorreiter einer neuen Welle von so genannten Kuratierungsplattformen, auf denen Nutzer mit einfachen Mitteln Inhalte sammeln und zusammenstellen können. Über die Suchfunktion können einzelne Beiträge (Pins) unterschiedlicher Nutzer zu einem Thema, wie bspw. das des „elearning“ gefunden werden. Allerdings lassen sich auf Pinterest auch Accounts finden, die sich speziell einem Thema widmen, wie bspw. „Mein Unterricht“ und auf den eigenen Pinnwänden dieses Thema (Unterricht) in Unterkategorien aufteilen, wie „Technik im Klassenzimmer„, etc.

Jede Pinnwand kann mit einer kurzen Beschreibung versehen werden. Der Name „Pinterest“ setzt sich zusammen aus „to pin = anheften“ und „interest = Interesse“. Diese individuell gestalteten Pinnwände können öffentlich aber auch privat geteilt werden. Kommentieren und Re-Pinnen ermöglichen den kollaborativen Austausch. Neben Fotos können auch Videos von youtube und vimeo auf eine Pinnwand gestellt werden.

Die Anmeldung bei Pinterest ist kostenlos und kann über den eigenen Facebook-/ Twitter- oder Goggle account erfolgen.

In dem Podcast „Social media im Bildungsbereich – Pinterest“ erklärt Bence Lukacs (u.a. Studierender der FernUniversität in Hagen), wie Pinterest im Bildungsbereich sinnvoll eingesetzt werden kann.

Versuchen Sie es einfach selbst einmal und erstellen eine Pinnwand, die Sie hier mit anderen Studierenden teilen!

Viel Erfolg!

Weitere Anregungen, wie Social Software Dienste das Studium, bzw. die Lehre unterstützen können, finden sich auf der Moodle-Plattform der FernUni Hagen, der „Social Software Werkstatt“ (nur mit FernUni Hagen Account abrufbar).