FernUniCamp 2017-Workshops

Abbildung 1. Teilnehmende des FernUniCamps 2016.

In diesem Blogbeitrag wollen wir euch die drei Themenfelder für den Workshop-Tag am Freitag (d. 08.09.2017), als Teil des Fernunicamp. vorstellen. Ebenso erhaltet ihr Infos über den jeweiligen Referenten und über die beabsichtigte Teilnehmeranzahl.

Dabei werden wir zuerst den Workshop zu „Lesen im Medienwandel“ kurz einführend beschreiben. Anschließend gehen wir auf den zweiten Themenschwerpunkt  „Dimensionen öffnen durch digitales Lernen? Gender und Diversity im Fernstudium“ ein. Zuletzt wird das Thema „360° Umgebungen und Virtual Reality“ dargestellt. Bei dem letztgenannten Workshop steht der Erfahrungsaustausch besonders im Fokus.

Die Bilder dieses Blogs halten Szenen des letzten FernUniCamps 2016 fest und sollen euch neugierig auf das kommende FernUniCamp im September machen :).

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Artikelserie: FernUniCamp Teil 3 – Validität

Abbildung 1. Facetten der Validität.Hinweis: Die Abbildung wird vergrößert dargestellt, wenn sie angeklickt wird.

Im folgenden Statistikblog wird die Validität thematisiert. Dabei werden wir verschiedene Facetten der Validität kennen lernen.

(Teil 1 zentrale statistische Kennwerte, Teil 2 Reliabilität)

Aber was ist die Validität eigentlich? Laut Bühner (2011) gibt die Validität an, ob ein Test wirklich das misst, was er zu messen beansprucht. Es wird also festgestellt ob bspw. ein Sprachtest tatsächlich sprachliche Fähigkeiten misst und nicht räumliches Denken.

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Artikelserie: Statistikblog Teil 2 – Reliabilität mit FernUniCamp Beispielen

Abbildung 1: Verschiedene Methoden zur Reliabilitätsschätzung,Hinweis: Die Abbildung wird vergrößert dargestellt, wenn sie angeklickt wird.

Im zweiten Teil des Statistikblogs richtet sich der Fokus auf die Reliabilität bzw. auf die Methode der internen Konsistenz, da sie für die Bestimmung der Reliabilität häufig verwendet wird.

(Teil 1: zentrale statistische Kennwerte)

Jede empirische Messung kann mit zufälligen und systematischen Messfehlern verbunden sein. Systematisch verzerrte Messungen treten z.B. dann auf, wenn die Befragten nicht ihre tatsächliche Meinung, sondern eine „sozial erwünschte“ Antwort abgeben. Zufällige Messfehler haben dagegen zur Folge, dass dieselbe Messung bei der gleichen Untersuchungseinheit mal zu einem höheren und mal zu einem niedrigeren Wert führt, obwohl sich der tatsächliche Wert der gemessenen Eigenschaft nicht verändert hat.

So soll ein Intelligenztest möglichst fehlerfrei die Intelligenz messen und sonst nichts anderes. Dabei kann die Reliabilität, wie durch diesen Blog verdeutlicht, mit verschiedenen Methoden erfasst werden.

Die Reliabilität bezeichnet die Messgenauigkeit einer Erfassung, in unserem Fall der Umfrage zum FernUniCamp. Mit anderen Worten ermöglicht uns die Reliabiltät Einblicke in die Zuverlässigkeit unserer Messergebnisse, die wir mit bestimmten Methoden erhoben haben.

Nachfolgend werden mit der internen Konsistenz, der Retest– und der Paralleltestmethode drei Methoden vorgestellt, mit denen die Reliabilität geschätzt werden kann. Diese Methoden sind für die Schätzung der Reliabilität als gleichwertig anzusehen. Je nach Fragestellung ergeben sich für die jeweiligen Methoden verschiedene Vor- und Nachteile (siehe Abbildung 1, Hinweis: Die Abbildung wird vergrößert dargestellt, wenn sie angeklickt wird).

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Artikelserie: Statistikblog – Zentrale statistische Kennwerte anhand des Alters und Genders der Teilnehmenden des FernUniCamps

Das Lehrgebiet der Mediendidaktik geht auf die durch die Digitalisierung hervorgerufenen gesellschaftlichen Veränderungen im Lehr- und Lernprozess ein. In diesem Rahmen haben wir im letzten Jahr das erste FernUniCamp durchgeführt. Eine unserer Ausgangsfragen war,  in welcher Weise ein Barcamp Format die Fernlehre unterstützen bzw. ergänzen könnte.

Die Statistik unterstützt uns häufig darin, Hypothesen und Annahmen zu bestätigen oder zurückzuweisen. Mit ihr als Grundlage können beispielsweise subjektive Erfahrungen untermauert oder als Einzelfall erkannt werden.

So sind in der nachfolgenden Abbildung 1 beispielsweise die Teilnehmenden nach der Altersverteilung und dem selbst zugeordneten Geschlecht aufgeführt.

Abb. 1: Mit SPSS erstellte Balkendiagramme mit der Altersverteilung und Gender der FernUniCamp-Teilnehmenden der FernUniversität in Hagen.

Einige der statistischen Auswertungen zum FernUniCamp wollen wir hier im Blog vorstellen und starten dazu eine kleine Artikelserie.

In dem ersten Artikel der Serie gehen wir zum Einen auf zentrale statistische Kennwerte (Mittelwert, Median, Modalwert, Varianz und Standardabweichung) ein und wer darüber hinaus wissen möchte, wie sich diese in der Statistik berechnen lassen, findet dazu jeweils eine kurze Anleitung.

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