Mit OneNote Gruppenarbeit koordinieren?

Sie wollen mit Ihren Kommilitonen Studienmaterialien untereinander austauschen?

Im Idealfall sollte dieser Austausch auch noch ohne jeden Aufwand umgesetzt werden (kein Einsortieren, etc.)? Immerhin sind die Schlagworte „intuitive Benutzerführung und Usability“ in aller Munde! Des Weiteren sollen die Inhalte so strukturiert werden können, dass kaum (am liebsten gar kein Zeitverlust) mit dem Suchen von Material verloren geht.

OneNote bietet Ihnen und Ihren Kommilitonen den Zugriff auf Studienunterlagen, Arbeitsblätter, interessante Berichte, Zeitungsausschnitte oder anderweitig Veröffentlichungen und Prüfungsvorbereitungsklausuren, so man will und sie diese gemeinsam gesammelt haben.

kollaboratives Arbeiten und Austauschen

OneNote können Sie zwar auch für sich allein nutzen, aber es ist auch so konzipiert, dass sie

Screenshot: Beispiel für eine OneNote Umgebung

Screenshot: Beispiel für eine OneNote Umgebung

sowohl zu zweit, als auch mit 20 Kommilitonen auf den erstellten Dokumenten bewegen können – man braucht also keine kritische Masse oder eine Mindestteilnehmerzahl. Das Material wird stetig im Hintergrund bei allen Anwendern aktualisiert. Dabei ist es wichtig, dass die Sammlung und der Austausch ohne nennenswerten Aufwand zu realisieren ist.

Damit die Zusammenarbeit funktioniert, sollte jeder, der sich einbringt, der von einer Gruppe oder dem Initiator vorgegebenen Struktur folgen, welche am Besten beim erstmaligen Aufrufen der gemeinsamen Umgebung leicht auffindbar ist.

Vernetzung

Mit OneNote kann man sich mit seinen Kommilitonen auch über das Studium hinaus fachlich vernetzen und dieses als gemeinsame Dokumentationsgrundlage mit Beispielen aus der Praxis oder aktuellen Problemen anreichern, welche dann in OneNote gemeinsam reflektieren. Die Moodle-Umgebung der FernUni in Hagen muss man mit seiner Exmatrikulation verlassen. Die Strukturierungspflege übernimmt jeder, der sich in diesem Austauschprozess beteiligen will. Jeder Beteiligte übernimmt die Verantwortung für die Einstrukturierung der eigenen Dokumente in das zugrundeliegende System.

Video-Tutorial gefunden auf YouTube von Tech Impact, veröffentlicht am 01.03.2015:

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkthttps://youtu.be/Qc-2OUCbvO0

Vorteile

  • Legen Sie so viel Notizbücher, Seiten und Abschnitte an wie Sie möchten
  • Texte, Bilder, handschriftliche Aufzeichnungen, Zeichnungen, eingebettete Dateien und andere Objekte können Sie völlig frei platzieren, verschieben und sortieren.
  • Webseiten können nicht nur als Adresse mit Titelseite verlinken, sondern es lassen sich auch ganze Webseiten oder Auszüge inklusive Bildern und Links einbinden
  • Sie können Ihre Aufzeichnungen mit Dateien und sogar mit bestimmten Stellen in Audio- oder Videoaufzeichnungen, Word-Dokument, Powerpoint-Präsentationen, anderen Notizen und ähnlichem verknüpfen.
  • Über die umfassende Suche finden Sie ganz einfach das, was Sie gerade brauchen.
  • Alles, was Sie hinzufügen oder ändern, wird vollautomatisch und umgehend gespeichert. Sollten Sie versehentlich einmal etwas gelöscht haben, können Sie es aus einem der Papierkörbe wieder herausholen. Auch ein integriertes Backupsystem mit Versionsverwaltung ist vorhanden.
  • Sie können von unterschiedlichen Geräten auf Ihre Notizen zugreifen: Mit Smartphones oder Tablets mit Windows, Android oder iOS oder per Webbrowser von Geräten, auf denen OneNote nicht installiert ist. Jede Änderung wird via OneDrive sofort synchronisiert und gilt überall
  • Teilen Sie Ihre Notizbücher oder Auszüge aus diesen mit anderen. Es können sogar mehrere Personen gleichzeitig an den Aufzeichnen arbeiten – alles wird nahezu sofort für alle sicht- und nachvollziehbar.

Nützliches

  1. PDF-Dateien in OneNote editieren und speichern: Mithilfe von OneNote können Sie sogar ohne zusätzliche Software PDF-Dateien bearbeiten und in Ihrem Notizbuch speichern. Voraussetzung ist ein PDF-Reader. Öffnen Sie hierfür in OneNote die PDF-Datei durch Einfügen/Dateien/Dateiausdruck und klicken Sie auf “Einfügen”. Wenn die PDF-Datei geladen ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das eingefügte PDF und wählen Sie anschließend je nach Bedarf “Text von dieser Seite des Ausdrucks kopieren” oder “Text von allen Seiten des Ausdrucks kopieren”.
  2. Notizen kategorisieren: Um den Überblick zu behalten und schnell Notizen wieder zu finden, können Sie Notizen auch mit Kategorien versehen. Öffnen Sie hierzu die entsprechende Notiz. Im Reiter “Start” finden Sie unter der Gruppe “Kategorie” verschiedene Symbole, die zur Kategorisierung dienen. Wählen Sie Ihr entsprechendes Symbol aus. Ihre Kategorien finden Sie dann bei Bedarf unter Start > “Kategorien suchen”.
  3. OneNote rechnen lassen: Auch Kopfrechnen kann Ihnen OneNote abnehmen. Tragen Sie hierfür einfach die Rechenaufgabe in das Dokument ein,drücken Sie auf das Gleichheitszeichen und die Anwendung liefert sofort das Ergebnis. Die wichtigsten Operatoren sind: + (Addition), – (Subtraktion), * oder x (Multiplikation), / (Division), % (Prozent), ^ (Potenz) und ! (Fakultät). Aber auch komplexe mathematische Gleichungen lassen sich damit lösen.
  4. OneNote erweitern: Einige Funktionen werden Sie vielleicht vermissen, beispielsweise benutzerdefinierte Textvorlagen oder die Erstellung automatischer Inhaltsverzeichnisse. Hierfür lässt sich OneNote mit Add-ins erweitern. Das umfassendste ist OneTastic von Omer Atay, einem Mitglied des OneNote-Entwicklerteams. Es bringt unter anderem einen Kalender mit, Bilderwerkzeuge und Makros mit. OneTastic gibt es auch in deutscher Sprache und lässt sich hier herunterladen. Microsofts Mathematics Add-In 2013 für OneNote vereinfacht das Erstellen von Diagrammen in 2D und 3D, das Lösen von Gleichungen oder Ungleichungen und das Hinzufügen von Ausdrücken aus der Algebra.

Twitter im (Fern)Studium? Kann das überhaupt nützlich sein?

Was haben Sie davon, wenn Sie sich über Twitter mit Ihren Kommilitonen austauschen?

Einige Studierende und Lehrende der FernUniversität sind tatsächlich deutlich auf Twitter zu finden. Andere verstecken sich mehr oder weniger beabsichtigt hinter Nicknames. Dennoch sind auf Twitter Studierende, wie auch Lehrende der FernUniversität in Hagen anzutreffen. Natürlich ist zudem auch die FernUniversität Hagen mit einem eigenem Twitteraccount auf diesem Kanal vertreten und zwar unter @fernunihagen.

Jetzt fragen Sie sich sicherlich, wozu Sie denn diesen öffentlichen Kanal, im Gegensatz zu den geschlossenen Facebookgruppen oder der Moodle-Umgebung benötigen? Nun Sie benötigen ihn ja nicht, aber er kann Ihre Sichtweisen bereichern! Es ist Ihre ganz persönliche Entscheidung, ob Sie sich an Twitter beteiligen wollen oder nicht. Das Leben bleibt auch ohne Twitter aufregend und spannend. Mit Twitter haben Sie ein paar Schnittstellen zum Netzwerken und Austauschen mehr, aber Sie wissen ja, jedes Netzwerk will gepflegt und aktuell gehalten werden.

Betreiben Sie Ihren Austausch zu einem bestimmten Studieninhalt auf Twitter öffentlich, sollten Sie versuchen die Aussagen Ihrer Tweets allgemeinverständlich, nachvollziehbar und vor allem KURZ wiederzugeben. Twitter selbst ermöglicht Ihnen aktuell nur 140 Zeichen pro Message. Hier erlernen Sie schon die erste Kompetenz, die Ihnen auch im wissenschaftlichem Arbeiten hilfreich sein kann: Fassen Sie sich kurz! Erkennen Sie die Kernaussage Ihrer Botschaft und fassen Sie diese mit Ihren eigenen Worten zusammen.

Des Weiteren sollten Sie versuchen Ihren Tweet so verständlich zu schreiben, dass auch andere Mitleser (selbstdefinierte Zielgruppe) sich an Ihre Aussage andocken können. Sich verständlich auszudrücken ist dabei nur die „halbe Miete“, der andere Teil liegt darin, dass Sie andere durch offene Formulierungen die Möglichkeit/Einladung übermitteln, dass sie sich bei Interesse an diesem Austausch beteiligen können. Daher unterstützt Sie Twitter bei der zweiten Kompetenzausprägung: Schreiben Sie verständlich und offen! 

Der Vorteil einer öffentlichen Plattform liegt darin, dass Sie selbst als Erstsemestler mit den „namenhaften und ehrfurchtsvollen“ Experten in Kontakt kommen können, von denen Sie in Ihren Studientexten lesen oder von denen Ihnen Ihr Professor ehrfurchtsvoll erzählt. Vielleicht wird es Ihrem Professor nicht gefallen, dass Sie die Meinung seines Konkurrenten mit in den Diskurs bringen, aber besteht der Anspruch wissenschaftlichen Arbeitens nicht gerade darin, eine umfassende Übersicht zu dem gesamten Diskurs eines Themas abzubilden? Üben Sie auf Twitter Ihre Meinung zu vertreten, um nicht nur selbstsicherer aufzutreten, sondern auch um Argumente auszuprobieren. Die dritte Kompetenz besteht darin: Seien Sie mutig und vernetzen Sie sich! Suchen Sie den Kontakt, der Sie bereichern und in Ihrer Entwicklung unterstützen kann! Sprechen Sie mit dem @ gezielt Personen an oder versehen Sie Ihre Tweets mit einem Hashtag: #, um sich an Diskussionen in der verschlagworteten Kategorie einzubringen.

allgemein:

„Twitter“ ist das englische Wort für Gezwitscher; das dazugehörige Verb „to tweet“ meint „zwitschern“. Ein Tweet (also das Substantiv zu „tweet“) bezeichnet aber auch eine in Twitter gepostete Nachricht.
Twitter ist eine digitale Anwendung zum Posten von Nachrichten in Echtzeit, genauer gesagt zum Mikroblogging. „Mikro“ deshalb, da eine Nachricht maximal 140 Zeichen aufweisen darf.
Jeder kann Twitter nutzen, der bei twitter.com (Link auf die offizielle Twitter-Homepage) ein Benutzerkonto angemeldet hat. Dann kann man sowohl selbst Tweets verfassen als auch anderen Nutzern „folgen“, d.h. deren Nachrichten einsehen.

Will man einen Tweet mit einem Schlagwort auszeichnen, sodass der Tweet bei der Suche nach einem bestimmten Thema gefunden wird, oder selbst ein solches Schlagwort erstellen, muss man den Tweet mit einem sogenannten „Hashtag“ versehen. Dabei markiert man das betreffende Schlagwort mit einem vorangehenden Doppelkreuz „#“ (englisch „hash“) ohne trennendes und anschließendes Leerzeichen.

Des Weiteren sollen Ihnen die folgenden Links einen Überblick im Umgang mit und Gebrauch von Twitter verschaffen: Bitpage.de (Verlinkung auf externe Seite), Wikipedia-Artikel zu Twitter (extern) sowie direkt in der Twitter-Hilfe mit guten Einsteigertipps.

In unserer Social Software Werkstatt für FernUniversitätsstudierende- und Lehrende wird Twitter ebenfalls vorgestellt.

Podcast: Social Media im Bildungsbereich – Twitter von Bence Lukacs (@SpenceLukacs)

…und los geht’s:
Melden Sie sich JETZT bei Twitter an und kommentieren einen Tweet des Lehrgebiets Mediendidaktik twitter.com/eeducation. Durch einen Klick auf „folgen“ erhalten Sie alle zukünftigen Tweets. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar…..