social reading: literarische Texte als Diskussionsräume verstehen?

Ausgangsfrage:

Präsenzzeiten sind wertvoll! Dabei spielt es keine Rolle, ob sich diese Präsenzzeiten auf einen Kurs, auf eine Tagung oder anderes beziehen …

Auch wenn sich Beat Döbeli Honegger und Michael Hielschieler mit ihrem Tagungsbeitrag: “Tagungsbände als Diskussionsräume? Social reading als erster Schritt zur flipped conference” nur auf die Jahrestagung der GMW 2014 beziehen, so kann man davon ausgehen, dass ihre Eingangsfrage

“ob es angesichts der technischen Möglichkeiten sinnvoll ist, wenn Teilnehmende unvorbereitet zu Präsenztagungen erscheinen?”

, erweiterbar ist. Vor folgenden Herausforderungen stehen Vortragende:

  1. Der Präsentierende trägt den Inhalt vor, ohne die vielleicht wertvollen Kommentare und Ergänzungen und Anregungen aus dem Publikum in seine Forschung zurückfließen zu lassen. Das Publikum verfügte über keine Vorbereitungszeit, sich länger in die Arbeit einzudenken.

  1. Der Vortragende gestaltet den Inhalt weit weg, von der Lebenswelt der Teilnehmenden. In einer Lehrveranstaltung bedeutet dies bspw., dass die didaktischen Methoden sich an den Bedürfnissen der Studierenden orientieren müssen, statt an den Gewohnheiten der Dozenten.

Angesichts der heutigen technischen Grundlagen ist ein Austausch auf einer Tagung oder eines Kurses ohne Vorbereitung an den Interessen der Teilnehmenden ungenügend, wenn nicht sogar unbefriedigend und zwar für beide Seiten. Doch, wie können Vortragende und Teilnehmende, sich gleichzeitig mit den Inhalt vertiefend auseinandersetzen und Feedback, bzw. eigene Anregungen zurück fließen lassen?

Begriflichkeiten: “Flipped Classroom” und “social reading”

Beiden Methoden gemeinsam ist, dass sich die Teilnehmenden in einer unabhängigen Vorbereitungsphase den Inhalt im Vorhinein der Veranstaltung erschließen.

Im “Flipped Classroom” soll das Gelernte angewendet und diskutiert werden. In der Schule und Hochschule wird derzeit mit dem Format des “flipped classroom” experimentiert (vgl. Joshua Weidlich und Christian Spannagel “Die Vorbereitungsphase im Flipped Classroom”, ebenfalls im Tagungsband der GMW 2014 erschienen).

Social reading” im Hochschul- und Schulkontext, beinhaltet die gemeinsame Diskussion von Texten (welche durchaus mit verschiedenen Medienmixes angereichert sein können), muss hingegen nicht aus dieser Vorbereitungsphase bestehen. Dennoch ist es sinnvoll, dass sich Teilnehmende über “social reading” gemeinsam einen Text erschließen, in dem sie Verständnisprobleme und Begrifflichkeiten in Vorbereitung zur anschließenden Vertiefung klären.

Bob Stein, Computer-Pionier und Visionär, sowie Gründer der New Yorker Denkfabrik “Institute for the Future of the Book” hat in einem Projekt mit 85 britischen Studierenden der Literaturwissenschaft, die noch im Beta Status befindliche Plattform “SocialBook” eingesetzt. Während des Zeitraums des Projekts wurde eine Veränderung der Lehrtätigkeit festgestellt. In Diskussionen auf der Plattform verständigten sich die Studierenden im Vorhinein über den Inhalt. In dem darauffolgendem Seminar wurde der Text vertieft. Durch diese Veränderung der Lehr- und Lernform wurden Studierende und Lehrende stärker in den Vorbereitungen belastet. Allerdings konnte ein nachweislich wesentlich höherer Lernerfolg erzielt werden. (Blogbericht: “Le blog du Labo de l’édition: The Future of the Book is Social: Bob Stein’s insights” (10.04.2014) und “Future of the book: SocialBook in action” (18.08.2013)”

 

Screen - SocialBook.png

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

 

“Social reading” kann daher als vorbereitender Baustein für “flipped classroom” oder andere “flipped Formate” gedacht werden.

 Lernziele nach Bloom (1965):

Der Lernzieltaxonomie nach Bloom folgend, werden sechs kognitive Prozesse des Lernens folgendermaßen hierarchisch angeordnet: remember, understand, apply, analyze, evaluate und create.

Werden diese Lernzielkategorien auf das “social reading” in Form eines “flipped Formats” übertragen, nämlich als Vorbereitung, so können die kognitiven Prozesse des remember und understand aus- bzw. vorgelagert werden. Bestimmten diese Lernzielkategorien in klassischen Präsenzveranstaltungen die Informationsvermittlung, so gelang es Studierenden/Teilnehmenden oft nur im Selbststudium die höheren Lernziele zu erreichen. Bei der aktiveren Vorbereitungsform, können Studierende/Teilnehmende hingegen erfolgreicher zu höheren kognitiven Prozessen stimuliert werden. Die Studierenden könnten eigene kreierte Ergebnisse zur Veranstaltung mitbringen und mit Kommilitonen und Dozenten diskutieren. Auf diese Weise wird die Integration der Lebenswelt des Studierenden selbstverständlich in die Veranstaltung integriert. Die nachfolgende Grafik soll dies veranschaulichen:

Blooms Taxonomie (social reading)

Blooms Taxonomie (social reading)

Zur GMW Tagung war erstmals der Tagungsband online verfüg- und kommentierbar: Realisiert wird der Tagungsband im Social Reading Format mit dem WordPress PlugIn commentPress (http://futureofthebook.org/commentpress/)

Beat Döbeli Honegger und Michael Hielscher weisen dementsprechend darauf hin, dass die für Lehrveranstaltungen getätigten Überlegungen sich auch auf wissenschaftliche Tagungen übertragen lassen.

 

Lurking in Massive Open Online Courses (MOOCs)

In ihrer BA-Arbeit ging Frau Martina Giebkes dem Phänomen des Lurking (eine passive Nutzungsform in Online Lehrveranstaltungen) im Kontext von Massive Open Online Courses (MOOCs) nach. Bislang gibt es kaum empirische Studien, die sich mit motivationalen Fragen des Lurking in MOOCs beschäftigen (auch weil MOOCs ein relativ junge Lernform sind). Folgende Fragen sollten untersucht werden:

  • aus welchen motivationalen Gründen nehmen Lurker an einem MOOC teil?
  • welche Motive veranlassen sie dazu?
  • welchen Nutzen versprechen sie sich von der Teilnahme?
  • welche Nutzungsmöglichkeiten bevorzugen sie bei der Bearbeitung?

Mit einer Online Umfrage (115 Teilnehmende aus MOOCs, 67 Lurker) wurden diese Fragen bearbeitet, was zu folgenden Ergebnissen führte:

  • Aktive Teilnehmer haben ein signifikant höheres Interesse als Lurker.
  • Die Amotivation ist signifikant höher bei Lurkern als bei aktiv Teilnehmenden.
  • Hinsichtlich der Motive, der Nutzungsmöglichkeiten, der intrinsischen Motivation und auf den Stufen der externalen, introjizierten und identifizierten Regulation konnten keine signifikanten Unterschieden zwischen den Gruppen festgestellt werden.

Weitere Informationen zur Studie finden sich hier:

PowerPoint_BA_Martina_Giebkes_PDF

Vielen Dank an Frau Giebkes für die Veröffentlichung Ihrer Folien.

 

 

 

Anspruch und Wirklichkeit zum Lernen im Social Web

Es ist eigentlich keine große Überraschung, dass sich in der Dissertation von Birgit Spies “Lernen im Social Web. Eine Vergleichsstudie mit deutschen und amerikanischen Studierenden” erhebliche Unterschiede hinsichtlich der beiden Konstrukte ergaben.

So zum Themenkomplex Lernen (S. 211):

Der Lernbegriff wird von den Studierenden beider Länder unterschiedlich assoziiert: Deutsche Studierende verbinden Lernen eher mit der Auseinandersetzung mit unbekannten Themen und der Bearbeitung von Skripten als amerikanische Studierende. Amerikanische Studierende verbinden Lernen eher mit dem Gewinnen von neuen Ein- bzw. Ansichten und der Erweiterung von Lebenserfahrung als deutsche Studierende.

und zum Bereich informelles Lernen in sozialen Netzwerken (S. 213):

Informelles Lernen in Sozialen Online Netzwerken hat sich zumindest für einen Teil der Studierenden etabliert. Das Netzwerk wird jedoch von den Studierenden unterschiedlich genutzt: Deutsche Studierende nutzen das Soziale Online Netzwerk eher für Organisation und Absprache, amerikanische Studierende eher zur Weitergabe von Wissen.

Überraschend im Sinne von “es gibt keine klaren Befunde” dürfte es eher für alle sein, die in Web 2.0 und Social Media so starke Kräfte sehen, um das Lernen zu revolutionieren. Es ist prinzipiell auch wenig sinnvoll, Technologien per se bestimmte pädagogische Qualitäten zuzusprechen. Das wird zwar durchaus von der Bildungsindustrie immer wieder versucht, nur um dann enttäuscht zu reagieren, wenn sich die Hoffnungen (wie in der oben genannten Dissertation) nicht bewahrheiten.

In ihrem sehr lesenswerten Artikel zeigen Edward Hamilton und Norm Friesen auf, mit welchen Mythen nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Wissenschaft gearbeitet wird, wenn es darum geht, die Vorteile von “neuen Medien” anzupreisen. Sie unterscheiden dabei zwei gleichermaßen problematische Orientierungen:

1. Essentialismus (=die Annahme, es gibt bestimmte, inhärente Eigenschaften, die außerhalb unseres Einflussbereichs sind)

Essentialism privileges technology itself in assessing its social value. Here, it is expected that technical functionality will lead to the realization of an associated human potential once the technology is in place. In online education research, this approach is evident in the vast number of studies that claim an intrinsic connection between learning systems and some school of pedagogical thought and practice – most frequently constructivism or cognitivism. (p. 4f)

2. Instrumentalismus

Whereas essentialist accounts internalize social functions to technology, instrumentalism privileges users and their pre-defined goals. In instrumentalist accounts of online education, the functional moments of education (delivering content, providing feedback, conducting research, scaffolding, etc.) are described and then linked to the abstract features of a technology. (p. 7)

Es scheint somit wichtig, nicht per se mit bestimmten Erwartungen und Werthaltung an die pädagogische Arbeit mit Technologien zu gehen. Spannend wird es doch ohnehin erst dann, wenn Technik auf Menschen trifft. Denn wer kann schon so genau antizipieren, was dann passiert. Ethan Zuckerman gibt in seinem Buch “Rewire” zahlreiche Beispiele dafür, wie im Unterschied zu geplanter bzw. vorgeschriebener Nutzung, Menschen Innovationen verwendeten.

Für die Bildungswissenschaft ergibt sich dadurch nicht weniger, sondern eher mehr Arbeit.

 

 

Macht Facebook wirklich glücklich?

Facebook, Twitter, Google+ und Co. sind deshalb so beliebt, weil sie mit kurzen Statusmeldungen (Like, Favorite) einen ständig aktuellen Informations(zu)fluss gewährleisten. Es steckt jedoch noch mehr dahinter. Wie in dieser Studie (Abstract, PPT-Zusammenfassung) gezeigt wird, hat das Posten von Statusmeldungen einen Einfluss auf die empfundene Verbundenheit und das Einsamkeitsempfinden. Teilnehmende aus der Experimentalgruppe wurde gebeten, in einem bestimmten Zeitraum mehr Statusmeldungen als sonst üblich zu veröffentlichen. Die Kontrollgruppenteilnehmende sollten unverändert posten.

Es zeigte sich dann, dass diejenigen, die mehr als bisher posteten, sich weniger einsam fühlten und mehr mit anderen verbunden. Interessanterweise zeigte sich dieser Effekt auch dann, wenn die Statusmeldungen nicht auf Reaktionen stießen. Also auch dann, wenn es kein Like für einen Beitrag gibt.

 

 

Social Software bei Verbänden und Parteien – Der Partizipationsmythos

Gerade erschien bei der Otto Benner Stiftung die Studie “Der Partizipationsmythos”. Entgegen der oft verbreiteten Ansicht, dass Social Media zu höherer Beteiligung der NutzerInnen führen, konstatiert diese Untersuchung:

“Verbände und Parteien nutzen soziale Medien vorwiegend für Verlautbarungen und Einweg-Kommunikation. “

Eine aktive Beteiligung von Interessengruppen scheint somit nicht die Regel zu sein. Stattdessen geht es primär um den “Vertrieb” von Informationen, also die klassische Pressearbeit, die bisher über Zeitung, Rundfunk und Fernsehen stattgefunden hat. Allerdings handelt es sich dabei um  One-To-Many Medien, die Botschaften an möglichst viele Menschen übermitteln, ohne dabei jedoch Aufschluss darüber zu haben, ob diese auch tatsächlich ankommen.

Mit dem sog. “Mitmach-Web” kann sich das radikal ändern, da nun im Prinzip alle Empfänger der Botschaft die Möglichkeit haben, diese zu kommentieren. Im Prinzip meint dabei, dass neben einem Internetanschluss auch die Kompetenz und die Bereitschaft vorhanden sein sollte, sich mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Wie die bekannte 90-9-1 Regel von Nielsen nahelegt, ist die Möglichkeit zur Partizipation in der Realität weniger technisch als sozial bzw. individuell eingeschränkt.

Problematisch ist, und das macht die Studie deutlich, wenn die Partizipation von vornherein eingeschränkt wird und ein Mythos konstruiert wird:

“Viele Verbände versprechen eine neue Mitmachkultur, mehr Transparenz und damit eine lebendigere Demokratie. In der grauen Wirklichkeit finden sich vor allem Einbahnstraßenangebote“, so der Leiter der Studie, Olaf Hoffjann.

Zertifikat zum MOOC #exif13

Liebe Teilnehmende im MOOC #exif13,

Sie möchten gern Ihre Teilnahme am ExIF13 zertifiziert haben? Dann senden Sie bitte eine Email mit dem Betreff “ExiF13 Zertifikat” an Markus Deimann und Sebastian Vogt. Bitte teilen Sie uns darin folgende Informationen mit:

* Name, Vorname
* Wohnanschrift
* Geburtsdatum und Geburtsort

* Links zu allen medialen Artefakten, an denen Sie während des ExIF13 beteiligt waren und mit denen wir Ihre Kompetenzentwicklung messen dürfen.

Bei weiteren Fragen bitte fragen.

Grüße vom cMOOC-Team,

Markus Deimann und Sebastian Vogt

Welche Unterrichtsmedien sind für welche Unterrichtsmethoden geeignet? Einige grundsätzliche Vorüberlegungen.

Dieser Blogbeitrag beleuchtet die Frage, mittels welcher Analyseschritte Lehrpersonen Medien für Ihren Unterricht systematisch auswählen können und gibt einige Faustregeln an die Hand, die zu einer fundierteren Medienwahl in der Bildungspraxis beitragen können. Dabei erfolgt zugleich eine kurze Einführung in die Ansätze des  Instruktionsdesigns (nach Merrill, 2002) und der instruktionalen Medienwahl (nach Sugrue & Clark, 2000), welche die wissenschaftliche Basis für die hier gemachten Überlegungen bereitstellen.

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Erste Auswertung zum MOOC #iddg13: Diskussionsschwerpunkte

Woche 1: Lehren und Lernen in der digitalen Gesellschaft
Das mit 51 Beiträgen am intensivsten diskutierte Thema war „Mobiles Lernen mit dem Handy in der Schule – Herausforderung und Chance“. Zentrale Aspekte dieser Diskussion, waren neben den Potenzialen des mobilen Lernens, wie einem ubiquitären Zugang zu Lehrinhalten, auch dessen Probleme, wie die oft noch fehlenden didaktischen Einsatzkonzepte für Smartphones, das mancherorts innovationsfeindliches Klima in Schulen und das Risiko für die Kinder, auf ein wertvolles technisches Gerät Acht geben zu müssen.

Mit 41 Beiträgen ebenfalls stark frequentiert war das Thema „Digital Natives“, in dem die wissenschaftliche Legitimät und der empirische Geltungsbereich  dieser Generationendiagnose differenziert diskutiert wurde.

Woche 2: Informationsmanagement: Brücke zwischen Business und IT
Am meisten diskutiert war mit 32 Beiträgen das Thema „Beteiligungen in sozialen Organisationen/Non-Profits“. Zentral war die Frage, inwieweit auch nicht gewinnorientierte, soziale Organisationen das Web-2.0 für ihre Wertschöpfungsprozesse nutzbarmachen können.

Mit 20 Beiträgen folgt das Thema „WKI“ (Webbasierte kollektive Intelligenz). Im Zentrum der Debatte stand die Frage, ob die webgestützte Partizipation an unternehmerischen Entwicklungsprozessen ein weiterer Entwicklungsschritt hin zum „arbeitenden Kunden“ ist oder ob letztlich beide Seiten Vorteile davon haben.

Woche 3: “Internetanschluss – für die eigenwirtschaftliche Lebensführung von überragender Bedeutung”
Mit 24 bzw. 20 Beiträgen wurde die Debatte von den Treads „Grundrecht auf Internet“ und „Was würden wir nur ohne Internet machen“ beherrscht. Dabei stand besonders die Frage im Vordergrund, ob das Schlagwort vom „Grundrecht auf Internet“ nicht konsequenterweise auch ein Grundrecht auf die den Zugang ermöglichenden technischen Gerät impliziert. Daneben wurde diskutiert, inwieweit es sinnvoll ist, den Internetanschluss in die Klasse der Güter aufzunehmen, die für die eigenwirtschaftliche Lebensführung von überragender Bedeutung sind.

Woche 4: “Digitale Unterschriften und Zertifikate – Mit wem rede ich gerade im Internet?”
Mit 30 Beiträgen stand in dieser Woche das Thema „Gibt es Unterschiede zwischen Vertrauen im echten Leben und im Web?“ im Vordergrund. Zentral für die Diskussion war die Frage, ob internetvermittelte Kontakte grundsätzlich weniger vertraulich als Echtweltkontakte ausfallen müssen und welche unterschiedlichen Vertrauensindizien im Web und in der Echtwelt zur Verfügung stehen.

Daneben wurde auch die nicht ganz unproblemtische Einrichtung eines Zertifikats für die Fernuni-Mailadressen der Teilnehmer thematisiert.

 

Insgesamt zeigte sich eine lebhafte und fundierte Diskussion, die viele Aspekte der aktuellen Debatten zur digitalen Gesellschaft aufgriff. Wir hoffen, dass sich diese spannende Auseinandersetzung an anderen Stellen im Netz fortsetzt.

Die größte Facebook-Studie aller Zeiten

Auf der Webseite 3tn wird über die größte Facebook-Studie, die bislang gemacht wurde berichtet. Die Stichprobe umfasst ca. 0,1% aller Facebook NutzerInnen weltweit. Diese haben mit dem sog. „Personal-Analytics“-Tool, entwickelt von Stephen Wolfram ihr eigenes Profil analysiert.

Damit handelt es sich hier nicht um die sonst üblichen Hochrechnungen, sondern um “echte” belastbare Daten, mit deren Hilfe sich wohl auch so einige Mythen, die rund um Facebook ranken, ausräumen lassen.